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Lieder und Lyrik zum Lenz



Wolfenbüttel

Lieder und Lyrik zum Lenz



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Heiningen. Mit Liedern und Lenzgedichten wollen das Vokalensemble ARTonal und der Braunschweiger Schauspieler Andreas Jäger (Rezitation) am Freitag, 31. Mai, 18 Uhr, im Barocksaal des Klostergutes Heiningen dem Frühling huldigen.

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Schauspieler Andreas Jäger. Foto:




In Romantischen Liedern von Mendelssohn bis Schumann auf Texte von Goethe, Hoffmann von Fallersleben und anderen lebt die Zeit auf, in der Chorgesang seine erste große Blüte erlebte: Das 19. Jahrhundert. Während Mendelssohn, Dvorak und Spohr das Erwachen der Natur insgesamt preisen und den sanften, süßen Hauch der Frühlingsluft genießen, setzen andere Komponisten sich mit einzelnen Spezies aus Fauna und Flora auseinander. So wird etwa die Nachtigall besungen, die zwar jedes Frühjahr wiederkommt, aber immer die alten Lieder singt oder der geheimnisvolle Silver Swan, der beim Aushauchen seines Lebens das erste und einzige Mal ein Lied anstimmt. Die stille Wasserrose und der Garten des Seraill, in den uns der schwedische Komponist Wilhelm Stenhammar voller Sehnsucht nach südlicher Wärme entführt, stehen für den Zauber der Pflanzenwelt.

Zu allen Zeiten aber standen die Frühlingsgefühle im Mittelpunkt des Interesses. So warnte schon um 16oo der Engländer Thomas Bateson in einem Madrigal die Frauen vor falschen Komplimenten der Männer, während im 20. Jahrhundert George Gershwin in dem Song „Somebody loves me“ einen Mann präsentierte, dem von einer Dame der Kopf verdreht wurde, Hildegard Knef selbstverliebt forderte: „Für mich soll´s rote Rosen regnen“ und der Schöpfer von „Lilli Marleen“ seufzte: „Ach ich hab in meinem Herzen da innen einen wundersamen Schmerz“.

Dazu wird der Braunschweiger Schauspieler Andreas Jäger in Gedichten und Prosatexten den Frühling von der besinnlichen, wie von der heiteren Seite beleuchten. In Braunschweig ist er als „Tanzmeister de la Marche“ und „Giacomo Casanova“, oder auch als einer der Braunschweiger Herzöge bekannt. Außerdem ist er regelmäßiger Gastschauspieler am Staatstheater Braunschweig, arbeitet als Moderator und Sprecher und hat sich durch viele Lesungen einen Namen gemacht.

Das Vokalensemble ARTonal


Singt seit 2003 geistliche und weltliche Chormusik aus allen Epochen. Die Sängerinnen und Sänger Inka Köhler, Henrike Moldenhauer und Nicola Pöckler - Sopran, Dr. Petra Diepenthal-Fuder und Antje-Dorette Kremp - Alt, Michael Fuder und Günter Pawel - Tenor sowie Wolfram Drangmeister und Tilman Stein – Bass, kommen aus Stadt und Landkreis Wolfenbüttel, aus Braunschweig und Wolfsburg. Alle Mitglieder weisen langjährige Erfahrungen in der Chorarbeit auf, arbeiten teilweise als musikalische Leiter. In den letzten Jahren hat das Ensemble mit außerordentlichem Erfolg unter anderem im Dom zu Königslutter, in der Dornse des Braunschweiger Altstadtrathauses, auf der Burg Lichtenberg und im Schloss Wolfenbüttel gesungen. Auch eine Reihe von Konzerten in Kirchen in Braunschweig, Wolfenbüttel, Goslar, Wernigerode, sowie in verschiedenen Wolfsburger Kirchen und im Gartensaal des Wolfsburger Schlosses dürfte dem Publikum in bester Erinnerung sein.


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