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Lieferengpässe: Wintereinbruch sorgt für leere Supermarktregale



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Lieferengpässe: Wintereinbruch sorgt für leere Supermarktregale

Schneetief Tristan sorgt für Chaos auf den Straßen und dafür, dass in manchen Supermärkten die Regale eher überschaubar gefüllt sind. Grund dafür sind Lieferprobleme aufgrund schlecht befahrbarer Straßen.

von Anke Donner


In manchen Supermärkten sind die Regale recht leer. Grund sind Lieferprobleme aufgrund des Wetters.
In manchen Supermärkten sind die Regale recht leer. Grund sind Lieferprobleme aufgrund des Wetters. Foto: privat

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Region. Erst sorgte Corona für leere Supermarktregale, nun der akute Wintereinbruch. Schlecht passierbare Straßen machen es Lieferfahrzeugen aktuell schwer, die Supermärkte zu beliefern. Und so war es in den vergangenen Tagen kein seltener Anblick, dass nicht nur Toilettenpapier und Nudeln knapp sind.



Das Wetter macht uns in den vergangenen Tagen wirklich zu schaffen und legt zusätzlich das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben lahm. Nicht nur die Post oder andere Paketdienste können sich kaum einen Weg durch die Schneemassen bahnen. Auch bei den Supermärkten, Einkaufszentren und Discountern scheint es zu Lieferproblemen bei der Ware zu kommen. Die Supermarkt-Kette real beispielsweise macht ihre Kunden mit Schildern an den leeren Regalen auf Lieferengpässe aufmerksam.

Nicht hamstern


Auf Nachfrage heißt es bei real: "Bedingt durch die aktuelle Wetterlage kann es an einigen unserer Standorte gegenwärtig zu Lieferverzögerungen kommen. In all unseren Märkten haben wir grundsätzlich Sicherheitsbestände. Bei ultrafrischen Sortimenten, wie beispielsweise Obst und Gemüse, lassen sich diese jedoch nur in sehr geringem Umfang anlegen. Daher macht sich in diesen Sortimentsbereichen jedwede Lieferverzögerung natürlich unmittelbar bemerkbar. Die Versorgung all unserer Märkte ist aber auch weiterhin gewährleistet. Die Märkte werden täglich beliefert und sind voll verkaufsfähig. Im Großraum Braunschweig gibt es keinen Markt, der in besonders starkem Umfang betroffen wäre. Vereinzelt kann es jedoch durch Lieferschwierigkeiten aufgrund der Wetterlage kurzzeitig zu vorübergehenden Lücken in einzelnen Sortimenten kommen."


Zu kurzzeitigen Engpässen kam es auch beim Discounter Lidl. Eine Unternehmenssprecherin erklärte am heutigen Donnerstag auf Anfrage: "In unseren Filialen in Braunschweig und Umgebung konnten wir Anfang der Woche aufgrund des Wetters und der damit einhergehenden Verkehrssituation nicht unser gesamtes Sortiment – besonders im Frischebereich – anbieten. Aktuell entspannt sich die Situation, die Filialen werden seit gestern wieder wie gewohnt beliefert. Sollte ein Artikel kurzfristig nicht erhältlich sein, wird er schnellstmöglich nachgeliefert."

Keine Probleme, den Warenbestand aufrecht zu halten, gibt es offenbar bei Edeka. "Wir können aktuell sagen, dass wir die Warenversorgung auch in den betroffenen Gebieten weiterhin sicherstellen können. Es kann zwar lokal zu Verzögerungen bei der Belieferung einzelner Märkte kommen, aber grundsätzlich funktioniert die Lieferkette. Es besteht kein Grund, Vorräte anzulegen", so Unternehmenssprecherin Jennifer Teichert.


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