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Lindenhof will zukunftsfähig bleiben - Stadt soll helfen



Goslar

Lindenhof will zukunftsfähig bleiben - Stadt soll helfen

von Alec Pein


Die Bemühungen der Privilegierten Schützengesellschaft (PSG) um Hilfestellung seitens der Stadt werden konkreter: Im Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Sport soll heute endlich eine Vorlage auf den Tisch kommen.  Symbolfoto: Anke Donner
Die Bemühungen der Privilegierten Schützengesellschaft (PSG) um Hilfestellung seitens der Stadt werden konkreter: Im Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Sport soll heute endlich eine Vorlage auf den Tisch kommen. Symbolfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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Goslar. Nach einigen Zeitverzögerungen nimmt die Beantragung von Mitteln seitens der Priveligierten Schützengesellschaft (PSG) an die Stadt Goslar zur Sanierung der vereinseigenen Immobilie Form an. Erstmals wandte sich die PSG bereits im September 2014 an die Stadtverwaltung. Nun konnte die Vorlage wohl mit allen nötigen Informationen formuliert werden und soll vorerst in der Sitzung des Ausschusses für Sitzung für Sicherheit, Ordnung und Sport am heutigen Mittwoch beraten werden.

Mit 66.000 Euro aus Haushaltsmitteln soll dem Lindenhof, neben der Modernisierung der Beleuchtung und der Sanierung des Parketts, auch der Bau einer behinderten-gerechten Toilette ermöglicht werden. Begründet mit der erheblichen Eigenleistung in Höhe von 76.000 Euro, die der Verein zwischen 2013 und 2015 zur Instandhaltung des Gebäudes erbrachte, und dem öffentlichen Interesse an der Einrichtung, empfiehlt die Verwaltung die Freigabe der Mittel noch in diesem Jahr. In die Zuwendung nicht mit einbezogen seien Räumlichkeiten, die ausschließlich vom Verein genutzt werden sowie die Sportanlagen.


Findet die Vorlage Zustimmung, kann die Beleuchtungsanlage mit geschätzten 35.500 Euro modernisiert und für 22.200 Euro eine behinderten-gerechte Toilette eingerichtet werden. Außerdem soll die Aufarbeitung des Parketts die Attraktivität steigern. Energieersparnisse erwartet man vom Austauschen der Beleuchtung, wohingegen die Barrierefreiheit in den Sanitäranlagen eine Mindestanforderung darstelle.

Für den Zeitraum von 2016 bis 2018 plant die PSG weitere Investitionen, von denen sie den Löwenanteil dann wieder in Eigenleistung stemmen wollen. 55.000 Euro sollen den Schätzungen nach in Malerarbeiten, Fußbodenbelagsarbeiten und die Anschaffung einer adäquaten Mikrofon- und Beschallungsanlage fließen. Was nicht selbst geleistet werden kann, soll dabei aus Vereinsmitteln finanziert werden.


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