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Linke begrüßen Streiks - "Ein Armutszeugnis, dass dieser Arbeitskampf nötig ist"



Peine

Linke begrüßen Streiks - "Ein Armutszeugnis, dass dieser Arbeitskampf nötig ist"

"Diese Warnstreiks sind kein lästiges Ärgernis, sondern gerechtfertigte Notwendigkeit. Wir sind alle gefordert, den Gewerkschaften und somit den Menschen, die von ihnen vertreten werden, größtmögliche Unterstützung zukommen zu lassen", so die Peiner Linken.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Archiv/Marc Angerstein

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Peine. Der Kreisverband der Linken in Peine gab in einer Pressemitteilung seine Unterstützung für die Streiks im öffentlichen Dienst bekannt. Im Besonderen begrüßen wir die Streiks im Gesundheits- und Pflegebereich, auch wenn es ein Armutszeugnis ist, dass dieser Arbeitskampf überhaupt nötig ist. Die Forderungen der Beschäftigten sind mehr als berechtigt", erklärt Jürgen Eggers, Kreisvorsitzender der Peiner Linken, angesichts des Warnstreiks in Peine am Mittwoch.



Dieter Samieske (Kreistagsabgeordneter) ergänzt: "In der Corona-Pandemie haben viele Bürgerinnen und Bürger begriffen, welch wichtige Stütze der öffentliche Dienst für uns alle ist. Es ist es mir völlig unverständlich, wie nach wund geklatschen Händen und Mut machenden Durchhalteparolen die Solidarität in dem Moment wegbricht, in dem sich diese Berufsfelder erheben, um für bessere Bedingungen zu kämpfen. Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst kommen allen abhängig Beschäftigten zugute."

Der freie Markt gerate unter Zugzwang, wenn sich die Bedingungen für den öffentlichen Dienst verbessern. Diese Warnstreiks seien kein "lästiges Ärgernis", sondern nach Ansicht der Peiner Linken gerechtfertigte Notwendigkeit. "Wir sind alle gefordert, den Gewerkschaften und somit den Menschen, die von ihnen vertreten werden, größtmögliche Unterstützung zukommen zu lassen", so die Peiner Linken abschließend.


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