Wolfenbüttel

Literaturübersetzer laden wieder zum Lesefest


Auch im letzten Jahr lockte die Veranstaltung zahlreiche Gäste in die Kommisse. Foto: Stadt Wolfenbüttel
Auch im letzten Jahr lockte die Veranstaltung zahlreiche Gäste in die Kommisse. Foto: Stadt Wolfenbüttel Foto: Stadt Wolfenbüttel

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01.06.2017

Wolfenbüttel. Die Jahrestagung des VdÜ (Verband deutschsprachiger Übersetzer) in Wolfenbüttel ist für Literaturübersetzer ein wichtiger Fixpunkt im Jahr. Vom 23. bis zum 25. Juni nutzen rund 230 von ihnen die Gelegenheit, sich über die Kunst des Übersetzens auszutauschen, jüngere und ältere Kollegen kennenzulernen und bei Lesungen zu erleben, sich in Workshops weiterzubilden und gemeinsam zu feiern.



Am Freitag gibt es zum Auftakt der 14. Wolfenbütteler Gespräche in der Kommisse Berufspolitisches. Patricia Klobusiczky, Vorsitzende des VdÜ, berichtet. Im Anschluss heißt es: „Wer kennt uns noch nicht? Die Weltlesebühne stellt sich vor.“ Claudia Steinitz, Vorstandsmitglied der Weltlesebühne, informiert. Danach hält Raphaela Gromes, Cellistin, einen Vortrag mit dem Titel „Leise Töne, laute Töne – vom Text zur Interpretation“. Ebenfalls am Freitag findet das große Lesefest der Übersetzer statt - als öffentliche Veranstaltungc. Auf den vier Bühnen geht es diesmal um Geschichtliches, Fortschritt, Technik, Vereinzelung und Zweisamkeit. Ort: Schünemannsche Mühle, Rosenwall 17; Zeit: 20 Uhr.

Die Workshops, die am Sonnabend in so markanten Örtlichkeiten wie dem Ratssaal, dem Bürgermeisterzimmer oder dem Kunstfoyer im Schloss stattfinden, bieten Information und praktische Übungen für Körper und Geist.

Am Samstagabend wird gefeiert. Zu Anfang gibt es die feierliche Weitergabe des Hieronymusrings von Miriam Mandelkow an Gabriele Leupold. Der Hieronymusring ist eine Ehrung von Übersetzern für Übersetzer - alle zwei Jahre wählt der Träger oder die Trägerin den oder die nächste - und begründet die Wahl mit einer Festrede. Danach wird gegessen und getanzt.

Den Abschluss bildet am Sonntag das traditionelle Podiumsgespräch „Ein Autor trifft seine Übersetzerinnen“. Thomas Melle spricht mit Mathilde Sobottke (Französich) und Jana Zoubková (Tschechisch) über den Roman „Die Welt im Rücken“. Moderation: Svenja Becker. Ort: Kommisse, Zeit: 10 Uhr. Diese Veranstaltung ist öffentlich.


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