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Braunschweig: Literaturzentrum würdigt Schriftsteller Georg Oswald Cott



Braunschweig

Literaturzentrum würdigt Schriftsteller Georg Oswald Cott

Zu Ehren seines 90. Geburtstags werden verschiedene Aktionen stattfinden.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Julia Fricke

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Braunschweig. Anlässlich seines neunzigsten Geburtstages würdigt das Raabe-Haus: Literaturzentrum den in Braunschweig ansässigen Schriftsteller Georg Oswald Cott mit mehreren Beiträgen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt am Mittwoch hervor.



Ab Freiatg werden ausgewählte Gedichte des Schriftstellers mit Plakaten und einem Flyer in der Stadt kommuniziert. Sie brächten die Texte Cotts zu den Menschen und regten nicht nur das literarisch interessierte Publikum an, sich mit seinem umfangreichen Werk zu beschäftigen. Die Schauspielerin Nele van Ooyen und der Schauspieler Götz van Ooyen haben einige seiner Gedichte eingelesen, die im Audioformat auf der Internetseite zur Verfügung stehen.

Georg Oswald Cotts literarisches Schaffen umfasst vorwiegend Gedichte, Erzählungen und Essays. In seinen Kurzgedichten thematisiert er die Existenz des Menschen, seine Beziehung zu den Mitmenschen, aber auch zur Natur in ihrer Vielfalt. Als Braunschweiger hat Cott überdies in seinem Gedichtzyklus "Marienborn. Westostelbische Gedichte" die deutsche Teilung verarbeitet. Cott selbst betrachte diesen Zyklus als einen subjektiven Beitrag zur poetischen Geschichtsschreibung. Eine intensive Verbindung zu Gotthold Ephraim Lessing, der jahrelang in der Braunschweiger Region beheimatet und in Wolfenbüttel als Bibliothekar tätig war, spiegelt sich in Cotts bekannter Erzählung "Lessings Grab". Darin schildert er eindringlich Lessings letzte Reise von Wolfenbüttel nach Braunschweig, verdeutlicht aber auch die Ablehnung dieses bedeutsamen Aufklärers durch seine traditionsverhafteten und reaktionären Zeitgenossen.


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