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Live-Mitschnitte von Bezirksratssitzungen bald möglich?

von Marian Hackert


Auf Antrag der Piraten soll die Verwaltung prüfen, ob Bezirksratssitzungen künftig aufgezeichnet werden können. Symbolfoto: Marian Hackert
Auf Antrag der Piraten soll die Verwaltung prüfen, ob Bezirksratssitzungen künftig aufgezeichnet werden können. Symbolfoto: Marian Hackert Foto: Marian Hackert

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21.11.2017

Braunschweig. Ratssitzungen zum Nachhören? Dies soll auf Antrag von Daniel Klöpfel (Piraten) die Verwaltung prüfen. Konkret geht es um die Sitzungen des Stadtbezirksrates Wabe-Schunter-Beberbach. Klöpfel regt Audioaufzeichnungen, wie es sie bereits im Rat der Stadt gibt, zur späteren Veröffentlichung an.


Die Ausschusssitzungen des Rates der Stadt werden bereits seit längerem aufgezeichnet und auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht. Audioaufzeichnungen bieten die Möglichkeit Gesagtes noch einmal nachzuhören, heißt es im Antrag. Dies helfe den Mitgliedern des Stadtbezirksratesbei der Überprüfung der Protokolle und zur Rekonstruktion vergangener Sitzungen. Ebenso ermögliche es eine Nachvollziehbarkeit herzustellen, wenn Punkte erneut in der Tagesordnung aufgenommen würden. Zudem würde es auch den Anwohnern des Stadtbezirks und der Presse ermöglichen, Entscheidungen nachzuvollziehen, wenn sie nicht an den Sitzungen teilnehmen konnten. Gerade im Stadtbezirksrat, als unterste Ebene der politischen Interessensvertretung in Braunschweig, sollten Transparenz und Bürgernähe einen ganz besonderen Stellenwert haben, so der Wortlaut der Beschlussvorlage.

Über den Antrag wird in der morgigen Bezirksratssitzung entschieden.


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