whatshotTopStory

LKA nimmt mutmaßliches Mafia-Mitglied fest - Seine Auslieferung ist beantragt

Der Italiener soll in Drogenhandel verstrickt sein. Er befindet bis zur Entscheidung über seine Auslieferung nach Italien in Haft.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

Artikel teilen per:

01.07.2020

Wolfsburg. In den frühen Stunden des heutigen Mittwochs ist ein italienischer Staatsangehöriger durch Beamte des Niedersächsischen Landeskriminalamtes und weitere Polizeikräfte aus der Polizeidirektion Braunschweig in Wolfsburg festgenommen worden. Nähere Einzelheiten zum Hintergrund und der Person des Verfolgten können angesichts des in Italien laufenden Ermittlungsverfahrens zum jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben werden. Dies berichten die Generalstaatsanwaltschaft Braunschweig und das Landeskriminalamt Niedersachsen in einer gemeinsamen Pressemitteilung.


Verfolgter soll Mafia-Mitglied sein


Die ermittelnden italienischen Behörden werfen dem Verfolgten die Mitgliedschaft in einer mafiaartigen kriminellen Vereinigung vor, die unter anderem mutmaßlich im nationalen und internationalen Drogenhandel aktiv ist, und haben durch Europäischen Haftbefehl um Festnahme und Auslieferung des Verfolgten an Italien zur dortigen Strafverfolgung ersucht.

Die für das Auslieferungsverfahren zuständige Generalstaatsanwaltschaft Braunschweig führt das Verfahren in Deutschland.

Festgenommener befindet sich in Auslieferungshaft


Das Oberlandesgericht Braunschweig hat auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft die Auslieferungshaft angeordnet. Der Haftbefehl ist dem Verfolgten heute verkündet worden. Er befindet sich nun bis zur Entscheidung über die Auslieferung in der Bundesrepublik Deutschland in Haft. Soweit Beweismittel sichergestellt wurden, können diese an die italienischen Strafverfolgungsbehörden zur Durchführung des dortigen Strafverfahrens herausgegeben werden.
Das Verfahren, in dem auch weitere nationale und europäische Strafverfolgungsbehörden, unter anderem Europol und Eurojust, eingebunden sind, ist beispielgebend dafür, wie gut die länderübergreifende Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden in Europa funktioniert.


zur Startseite