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Lob für den ersten Wolfenbütteler Kulturvermittlungspreis

von Jan Borner


Die Preisträger des ersten Kulturvermittlungspreises der Stadt Wolfenbüttel. Foto: Jan Borner
Die Preisträger des ersten Kulturvermittlungspreises der Stadt Wolfenbüttel. Foto: Jan Borner Foto: Jan Borner

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13.03.2016


Wolfenbütel. Der Kulturausschuss der Stadt Wolfenbüttel zeigte sich in seiner jüngsten Sitzung begeistert von der ersten Preisverleihung des Wolfenbütteler Kulturvermittlungspreises. Der Preis wurde Mitte Januar zum ersten Mal vergeben (regionalHeute.de berichtete). Neben den 6.000 Euro für die Preisgelder kostete die Durchführung der Verleihung knapp 10.000 Euro.

"Meine Erwartungen sind übertroffen worden", erklärte Dr. Karl Ermert, Mitglied im Kulturausschuss und ehemaliger Direktor der Bundesakademie für Kulturelle Bildung. Am 13. Januar wurde der Wolfenbütteler Kulturvermittlungspreises zum ersten Mal verliehen. Die Bundesakademie für Kulturelle Bildung organisierte den Bewerbungs- und Auswahlprozess als unabhängige Instanz und stellte eine unabhängige Jury von fünf externen Experten auf. Ausgezeichnet wurden drei herausragende und regionale Angebote der Kulturvermittlung oder der kulturellen Bildung. Im Rahmen der Preisverleihung konnten aber nicht nur die drei Gewinner ihre Projekte präsentieren, sondern alle, die sich um den Preis beworben hatten. In Form einer Kulturbörse konnten die Bewerber nämlich ihre Projekte im Lessingtheater mit einer Informationswand vorstellen.

Eine Vorauswahl von Nominierten?


Der Kulturausschuss lobte in seiner jüngsten Sitzung ausdrücklich die Durchführung der Preisverleihung. Dr. Karl Ermert gab aber auch noch einen kleinen Veränderungsvorschlag. So fragte er, ob sich wirklich alle Bewerber während der Preisverleihung präsentieren müssten. Stattdessen schlug er vor, dass die Jury unter allen Bewerbern zunächst eine Vorauswahl bestimmen könnte, die sich bei der Preisverleihung präsentieren und unter denen dann schließlich drei Gewinner ausgewählt werden.

Kosten der Preisverleihung


Mitglieder des städtisches Kulturausschusses hatten das Konzept des Kulturvermittlungspreises im vergangenen Jahr noch kritisiert (regionalHeute.de berichtete). Vor allem die angesetzten Kosten stießen bei manchen auf Unverständnis. So waren neben den 6.000 Euro Preisgeldern nämlich zunächst 14.000 Euro für die Durchführung angesetzt. Nach Angaben des Kulturbüros wurden die angesetzten Verwaltungs- und Organisationskosten aber nicht in voller Höhe in Anspruch genommen. So soll die Durchführung der Preisverleihung neben den 6.000 Euro Preisgeldern noch 9.944,28 Euro gekostet haben, die für Honorare, Reisekosten, für die Organisation durch die Bundesakademie für Kulturelle Bildung, für Werbung und für die Veranstaltungsnebenkosten der Preisverleihung gebraucht wurden.

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