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Love-Mobile an der B188 sollen weg: Eigentümer angeschrieben

von Alexander Panknin


Bisher prägen die Love-Mobile das Bild der B144. Dies wird wohl auch noch eine Weile so bleiben. Symbolfoto: Jan Borner
Bisher prägen die Love-Mobile das Bild der B144. Dies wird wohl auch noch eine Weile so bleiben. Symbolfoto: Jan Borner Foto: Jan Borner

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26.10.2017

Gifhorn. Die Love-Mobile an der B 188 sollen weg, wenn es nach Polizei und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr geht. Hier würde es, Berichten der Polizei zufolge, vermehrt zu vermeidbaren Unfällen durch Sex-Gaffer und pirschenden Freier kommen.



Im ersten Zuge sollten die Halter der entsprechenden Fahrzeuge ermittelt und angeschrieben werden. Der Entschluss dazu fiel bereits im Mai. Im Juni waren die Beamten noch mit ihren Ermittlungen beschäftigt.

Die Polizeiinspektion Gifhorn hatte zwei Beamte mit der Aufgabe betraut. Doch diese müsse neben den normalen Aufgaben erledigt werden und hätte eher eine geringere Priorität, wie Winfried Enderle, Polizeihauptkommissar und Sachbearbeiter Verkehr, bei der Polizei in Gifhorn bestätigte. Zusätzlich seien noch weitere Auffälligkeiten, wie ungeklärte Aufenthaltstitel und Arbeitserlaubnisse, bei einigen Damen in den Fahrzeugen festgestellt worden, die zuerst geklärt werden müssten.

Mittlerweile seien alle Halter angeschrieben worden, wie der zuständige Sachbearbeiter der Verkehrsbehörde auf Anfrage mitteilte. Es könne aber noch eine ganze Weile dauern, bis dies zu Rückmeldungen führen würde. Einer der Halter habe sich allerdings gegenüber der Polizei schon klar positioniert, er würde es "auf eine Klage ankommen lassen".

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