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Makaberer Fund: Wilderer zerteilen Rehkadaver

von Frederick Becker


Die Straftäter zerteilten den toten Rehbock mit einem Messer. Foto: Jagdbevollmächtigter
Die Straftäter zerteilten den toten Rehbock mit einem Messer. Foto: Jagdbevollmächtigter Foto: Jagdbevollmächtiger

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17.05.2017

Groß Gleidingen. Ein Rehbock verendete in der vergangenen Woche an der K57 südlich des Bahnüberganges in Richtung Üfingen als Folge eines Wildunfalls. Unbekannte machten sich daraufhin offenbar an dem Kadaver zu schaffen, denn als der zuständige Jäger kam, um ihn zu entsorgen, fand er nur noch die hintere Körperhälfte vor.



Der Waidmann musste feststellen, dass Vorderbeine samt Hals und Kopf mit einem Messer abgetrennt und entwendet worden waren. Zuvor hatten der oder die Täter den Rehbock vom Straßenrand aus in einen Weizenacker geschleift.

Wildtiere können es nach fachlicher Einschätzung nicht gewesen sein, denn die Schnittführung einer Messerklinge ist deutlich zu erkennen. Es drängt sich der Verdacht von Wilderei auf. Der Jagdpächter hat nach eigener Aussage Anzeige wegen Wilderei erstattet.

Wilderei kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden.

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