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Masterplan: Kreis investiert in Naturschutz



Wolfenbüttel

Masterplan: Kreis investiert in Naturschutz

von Max Förster


Masterplan zum Schutze der Natur. Foto: Alec  Pein
Masterplan zum Schutze der Natur. Foto: Alec Pein Foto: Alec Pein

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Wolfenbüttel. Um einen nachhaltigen und 100-prozentigen Naturschutz auf den Flächen des Landkreises zu schaffen, die Artenvielfalt zu erhalten und die Biotopvernetzung zu fördern, hat die Landkreisverwaltung mit verschiedenen Partnern einen Masterplan entwickelt, dessen Fortschritte im jüngsten Kreisausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Bauen und Klimaschutz vorgestellt wurden.

Der Masterplan wurde vom Kreis in Kooperation mit den Naturschutzverbänden, der Jägerschaft Wolfenbüttel, dem Landvolk und dem Landschaftspflegeverband ausgearbeitet. Das gemeinsame Strategiepapier, das eine ganzheitliche Naturentwicklung in der Kulturlandschaft im Landkreis Wolfenbüttel zum Ziel hat, wurde 2015 dem Land vorgelegt. Da das Land allerdings keine Projektförderung geben könne, hat der Kreis begonnen, das Projekt mit eigenen Mitteln zu beschreiten. Das geht aus der Präsentation des Landkreises hervor.

Was bisher geschah


Bisher habe man mit Hilfe des Landschaftspflegeverbandes und der örtlichen Landwirte die Förderung von extensiv genutztem Grünland im Bereich Warne/Barnstorf voranbringen können. Die Anlagen von artenreichen Blühstreifen für Bienen und andere Insekten konnten durch die Unterstützung der Gemeinde Schladen-Werla und der Biologin Susanne Kracht umgesetzt werden und mit Hilfe des Naturschutzbundes wurden neue Lebensräume für die Wechselkröte geschaffen werden, die auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Froscharten zu finden ist, so die Kreisverwaltung.

So soll es weiter gehen


Für die nahe Zukunft sei es geplant, eine naturschutzverträgliche Nutzung und Neuanlage von Hecken durchzuführen. Ebenfalls in Planung sei die Errichtung von Trittsteinbiotopen, wie etwa Böschungen, Kleingewässer oder Feldgehölze, zur Förderung der Biotopvernetzung im Raum Klein Biewende. Hierbei handelt es sich um ein Projekt der Jägerschaft zusammen mit der örtlichen Jagdgenossenschaft.


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