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Maue Holzernte im ersten Halbjahr



Goslar

Maue Holzernte im ersten Halbjahr

von Jan Weber


Die Axt kam im ersten Halbjahr diesen Jahres zu spät zum Einsatz. Symbolfoto: Pixabay
Die Axt kam im ersten Halbjahr diesen Jahres zu spät zum Einsatz. Symbolfoto: Pixabay Foto: pixabay

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Goslar. Die Holzernte verlief im Frühjahr 2017 nur schleppend. Die Gründe dafür waren die durch den späten Schnee verursachten nassen Böden und ein verzögerter Arbeitsbeginn der beauftragten Forstbetriebe. Beide Umstände führten in den ersten Monaten des Jahres zu einem geringen Holzertrag.



Schlechte Bodenverhältnisse und verspäteter Arbeitsbeginn haben dazu geführt, dass bis Mitte des Jahres weniger als die Hälfte der zum Fällen vorgesehenen Bäume tatsächlich gefällt wurden. Seit Mai steigert sich das Fällen von Bäumen jedoch wieder kontinuierlich. Diese Entwicklung spiegelt sich in den Holzerlösen bis Mitte 2017 wider. Zirka 349.999 Euro wurden durch den Verkauf von Holz eingenommen - wie aus dem Halbjahresbericht der Stadtforst Goslar hervorgeht.

Aufarbeitungpreise bleiben gleich


Nach Beschluss des Wirtschaftsplanes 2017 wurden bereits Mitte November 2016 Verträge zur Holzernte mit über zirka 15.600 Festmeter vergeben. Ein Festmeter ist eine Maßeinheit für nicht weiterverarbeitetes Holz. Betriebe hatten folglich genügend Planungssicherheit. Die Preise zur Aufarbeitung liegen in 2017 in etwa auf demselben Niveau wie im Jahre 2016 und damit im Rahmen der für den Wirtschaftsplan kalkulierten Preise.

Holzpreise steigen


Außerdem wurden frühzeitig neue Verträge zum Holzverkauf mit über 10.500 Festmeter Holz abgeschlossen. Auf diese Weise können die wieder gestiegenen Holzpreise genutzt werden. Obwohl die Preise noch nicht wieder das Niveau der Jahreswende 2014/2015 erreicht haben, ist derzeit ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Können die zum Fällen vorgesehenen Bäume umgemacht werden, wird trotz des verzögerten Beginns des Holzfällens davon ausgegangen, dass die Planzahlen für den Holzertrag weitgehend erreicht werden.

Höhere Gewalt und ein dadurch verursachter Preisverfall bleibt ein Risikofaktor.


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