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Mehr Studenten für Wolfenbüttel begeistern

von Thorsten Raedlein



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29.11.2013


Wolfenbüttel. Im Rahmen des Projektes „Zukunftsprofil – Innenstadt Wolfenbüttel“ hatte die Stadt Wolfenbüttel interessierte Bürger zu den letzten „Rathausgesprächen“ des Jahres eingeladen. Markus Hering, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft stellte den Wohnstandort Wolfenbüttel aus Sicht des Unternehmens vor, Theaterleiterin Alexandra Hupp und Architekt Professor Hans Struhk erklärten am Beispiel des Lessingtheaters, wie attraktive Angebote den Wohnwert einer Stadt steigern können.

Zunächst berichtete Hering von den Bemühungen der WoBau, attraktiven Wohnraum für die Mieter zu schaffen. Dies gelte auch für die Studentenwohnungen, die zeitgemäß gestaltet wurden. Modernisierungsmaßnahmen werden nach Möglichkeit mit den Mietern abgesprochen, diese können zum Beispiel auch die Farbe der Wände mitbestimmen. Um mehr Studenten für Wolfenbüttel zu begeistern – dies ist ein großer Wunsch der Mitglieder der Arbeitsgruppe Innenstadt – müsse auch die Mobilität der Studierenden im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs verbessert werden.

Der Wohnstandort Wolfenbüttel wurde mit der Wiedereröffnung des Lessingtheaters im Mai 2013 weiter aufgewertet. Die inhaltliche Konzeption ist dafür im Wesentlichen verantwortlich. Theaterleiterin Alexandra Hupp stellte den Anwesenden das Theaterkonzept vor. Mit einer Auslastung von über 82 Prozent liege man deutlich über dem Durchschnitt. Viele Veranstaltung seien ausverkauft, bei fast allen anderen seien nur wenige freie Plätze zu sehen.

Den Weg des Theaters von seiner Schließung bis heute skizzierte Architekt Professor Hans Strunk. Die Herausforderungen bei der Planung und Umsetzung sowie die Spannungsfelder von Erhalt, Modernisierung und Denkmalschutz standen dabei im Mittelpunkt.


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