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Bürgermeisterwahl in Wolfenbüttel: Lukanic gibt Unterschriften ab



Wolfenbüttel

Meilenstein erreicht: Lukanic gibt 358 Unterstützer-Unterschriften ab

Da der 47-Jährige keine Partei im Rücken hat, musste er sich mindestens 210 Unterstützer suchen.

von Werner Heise


Ivica Lukanic mit zwei Ordnern voll Unterschriften seiner Unterstützer. Hinter ihm das Rathaus auf dessen Chefsessel er Platz nehmen möchte.
Ivica Lukanic mit zwei Ordnern voll Unterschriften seiner Unterstützer. Hinter ihm das Rathaus auf dessen Chefsessel er Platz nehmen möchte. Foto: Werner Heise

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Wolfenbüttel. Der Wolfenbütteler Stadtbaurat Ivica Lukanic ist weiterhin fest entschlossen bei der Kommunalwahl am 12. September als Bürgermeisterkandidat anzutreten. Am heutigen Freitag hat er dafür den nächst wichtigen Schritt unternommen und die notwendigen Unterschriften seiner Unterstützer im Rathaus abgegeben, um zur Wahl zugelassen werden zu können.



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Bereits nach sechs Wochen habe er die Mindestzahl an Unterschriften zusammen gehabt. 210 sind nach niedersächsischem Kommunalwahlgesetz in Wolfenbüttel nötig, um als Bewerber ohne eine bereits in Parlamenten vertretene Partei im Rücken kandidieren zu können. Am Ende seien es nun 358 Unterschriften geworden, die Lukanic fein säuberlich in zwei Aktenordnern abgeheftet dem Wahlamt übergab.

Für den 47-Jährigen fällt jetzt eine Last ab, denn er habe sich schon Sorgen gemacht und es nicht auf die leichte Schulter genommen. Dass es am Ende so viele Unterschriften geben würde, damit habe er nicht gerechnet. "Es ist unglaublich, wie sich das verbreitet hat und wie viel Resonanz ich von selber bekommen habe", sagt Lukanic. Er sei fast schon gerührt davon gewesen, denn die Unterstützung käme aus allen Altersschichten. "Ich habe ja keinen öffentlichen Aufruf gemacht und quasi nur an einen kleinen Verteiler einen Vordruck per E-Mail herausgeschickt", so Lukanic, der mehrfach betont, wie dankbar er seinen Unterstützern ist.

In vier bis fünf Wochen wisse er, ob die Unterschriften tatsächlich ausreichen und die für ihn so wichtige Hürde, über die die meisten Kandidaten nicht springen müssen, genommen ist. Denn es kann gut sein, dass nicht alle der 358 abgegebenen Unterschriften auch gültig sind. Das Wahlamt muss nun prüfen, ob es sich bei den Unterstützern tatsächlich um Wahlberechtigte handelt und ob diese gegebenenfalls nicht bereits für einen anderen Kandidaten unterschrieben haben. Lukanic selbst zeigt sich in Anbetracht der Menge jedoch äußerst optimistisch.


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