Ministerpräsident Weil in Salzgitter - Verhandlungen um Zukunft von MAN Standort starten in Kürze

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sicherte den Beschäftigten die Unterstützung der Landesregierung zu.

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(Symbolbild) Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. Auf Einladung von Saki Stimoniaris, Konzernbetriebsratsvorsitzender MAN Truck & Bus SE und der örtlichen Betriebsratsvorsitzenden Elke Behmer-Geissler hat Ministerpräsident Stephan Weil am heutigen Montagnachmittag den MAN-Standort in Salzgitter besucht. Dabei hat der Ministerpräsident den Beschäftigten die Unterstützung der Landesregierung zugesichert, wie aus einer Pressemitteilung der Staatskanzlei hervorgeht. Weiterhin wollen Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Kürze Verhandlungen über die Zukunft des Standortes aufnehmen.


Zu den Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern sowie der Arbeitgeberseite – unter anderem vertreten durch Dr. Andreas Tostmann, Vorstandsvorsitzender MAN Truck & Bus SE, - sagte Weil: „Die Sorgen der Beschäftigten sind groß, alle Beteiligten sollten möglichst zügig Klarheit für eine nachhaltige Sicherung des MAN-Standortes in Salzgitter schaffen. Deshalb freue ich mich darüber, dass Arbeiternehmer- und Arbeitgeberseite heute erklärt haben in den nächsten Tagen Verhandlungen über die Zukunft des MAN-Standortes Salzgitter aufzunehmen. Ohne Frage ist der Gesamtkonzern in einer schwierigen Situation und steht unter Handlungsdruck. Die Landesregierung legt allerdings großen Wert darauf, dass für den Standort Salzgitter eine gute Perspektive erhalten bleibt und das heißt, dass es auch weiterhin eine Industrieproduktion in Salzgitter geben muss. Mein heutiger Eindruck ist, dass auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite der gute Wille vorhanden ist, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, um den Industrie-Standort und die Arbeitsplätze in Salzgitter zu erhalten.“


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