Ministerpräsident Weil besuchte Auszubildende bei Volkswagen


Weil diskutiert mit den Auszubildenden von VW. Foto: Volkswagen AG
Weil diskutiert mit den Auszubildenden von VW. Foto: Volkswagen AG

Wolfsburg. Ministerpräsident Stephan Weil hat sich am Freitag über die Situation der Auszubildenden und Dual Studierenden bei Volkswagen informiert. Weil, der das Land auch im VW-Aufsichtsrat vertritt, diskutierte eine Stunde lang mit etwa 40 jungen Beschäftigten im Werk Wolfsburg. Der Termin war auf Anregung des Ministerpräsidenten zustande gekommen. Dies berichtet die Volkswagen AG.


Weil habe nach dem Treffen gesagt: „Das war ein guter und intensiver Austausch heute in Wolfsburg. Wir haben über die Chancen, aber auch über die Widrigkeiten für Auszubildende bei Volkswagen gesprochen. Ich danke den jungen Beschäftigten für ihre offenen Worte und ihr Vertrauen. Das Unternehmen durchläuft gerade eine schwierige Transformation. Ich habe die jungen Frauen und Männer ermutigt, auch weiter so engagiert für Ihre Belange einzustehen und Volkswagen aktiv mitzugestalten. Sie sind die Zukunft des Unternehmens. Volkswagen braucht gerade jetzt eine besonders gute Aus- und Weiterbildung. Ich habe viele Eindrücke mitgenommen und komme gerne wieder.“

Zeichen der Wertschätzung


Felina Bodner, Vorsitzende der Gesamtjugend- und Auszubildendenvertretung, sagte: „Wir sind sehr dankbar für den Besuch des Ministerpräsidenten. Das ist für uns ein enormes Zeichen der Wertschätzung – gerade in Zeiten, in denen es manchmal eher um die Anzahl unserer Ausbildungsplätze geht als um die Weiterentwicklung unserer Inhalte.“ Bodner habe betont, dass die Ausbildung bei Volkswagen zwar an allen Standorten noch immer eine enorme Zugkraft besitze. Das sei aber kein Selbstläufer, daran müsse beständig gearbeitet werden. „Wir freuen uns, dass Herr Weil hier Interesse zeigt und zugesagt hat, dass wir im Dialog bleiben.“

Die Auszubildenden und Dual Studierenden sprachen mit dem Spitzenpolitiker über die aktuelle Lage in der Berufsausbildung, vor allem aber auch über die besonderen Herausforderungen für den Nachwuchs bei Volkswagen. Dazu zähle es zum Beispiel, künftige Schwerpunkte wie die Digitalisierung und Elektromobilität früh in den Ausbildungsinhalten darzustellen und dafür die richtigen Weichenstellungen vorzunehmen. Auch die Perspektiven für die fertig Ausgebildeten bei Übernahmen in die Fachbereiche wären ein Thema gewesen.


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