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Mit 103 km/h in den Ort - Landkreis kündigt Radarkontrollen an

Im Bereich der Kreuzung zwischen der Lautenthaler Straße und der Kreuzallee in Wolfshagen hat der Verkehr durch eine Umleitung nicht nur drastisch zugenommen, auch würde vielfach zu schnell gefahren. Der Landkreis will eingreifen, bevor etwas passiert.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Rudolf Karliczek

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11.08.2020

Wolfshagen. Aufgrund der aktuellen Umleitungsstrecke durch Wolfshagen und die damit verbundenen erhöhten Verkehrsstärken hat eine Seitenradarmessung im Bereich der Kreuzung Lautenthaler Straße/Kreuzallee deutlich zu hohe Geschwindigkeiten ergeben. Dies berichtet der Landkreis Goslar in einer Pressemitteilung. Aufgrund dieser Entwicklung werden für die kommenden drei Wochen Radarkontrollen im Bereich der K 35 bei Wolfshagen angekündigt.



Im Vergleich zu den Verkehrszahlen 2013 wurden insgesamt zirka 1.500 Fahrzeuge pro Tag mehr gezählt. "Das heißt, aktuell sind ca. 1.750 Fahrzeuge je Tag und Richtung durch Wolfshagen unterwegs", so Landkreispressesprecher Thorsten Kuszynski.
Die Seitenradarmessung, die lediglich zur Erhebung der Verkehrszahlen und der gefahrenen Geschwindigkeiten dient, habe ergeben, dass eine Vielzahl von Fahrzeugen deutlich zu schnell fahre. Der Spitzenreiter ortsauswärts lag demnach bei 131 km/h und ortseinwärts bei 103 km/h.

Bisher liege noch keine Unfallauffälligkeit vor, jedoch begründen die deutlich zu hohen Geschwindigkeiten eine Gefahrenlage im Kreuzungsbereich. "Aufgrund des aktuell erhöhten Verkehrsaufkommens und aus präventiven Gründen sind hier, durch den Landkreis oder die Polizei, innerhalb der nächsten drei Wochen Geschwindigkeitsmessungen geplant, sofern dies unter Berücksichtigung der anderen Brennpunkte der Geschwindigkeitsmessung vertretbar ist", kündigt der Landkreissprecher an.


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