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Mit grünem Beispiel voran


Verleihung "Grüne Hausnummer". Foto: Sascha Kagelmacher/ Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine.
Verleihung "Grüne Hausnummer". Foto: Sascha Kagelmacher/ Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine.

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07.10.2016

Peine. Als Auszeichnung für energieeffizientes Bauen und Sanieren vergab nach eigenen Angaben die Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine gemeinsam mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen die „Grüne Hausnummer” an 14 Hauseigentümer in Peine und Hildesheim.


Anja Lippmann, Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine, übergab die „Grüne Hausnummer“ an 14 Hauseigentümer, die ihre Immobilie vorbildlich energieeffizient saniert haben, mit den Worten: „Diese überzeugenden Beispiele zeigen noch zögernden Eigentümern, wie Energie-Effizienz aussehen kann. Das hat Vorbildwirkung, und wir ermuntern viele andere Eigenheimbesitzer, diesen gelungenen Beispielen zu folgen.“
Die ausgezeichneten Gebäude könne man in Algermissen, Groß Escherde, Hildesheim, Hohenhameln, Ilsede, Lengede, Peine, Söhlde und Vechelde an ihren Grünen Hausnummern erkennen. Die energetischen Standards reichten vom neu gebauten Passivhaus bis hin zum sanierten KfW-Effizienzhaus 100 von 1954, welches für seine Einzelmaßnahmen ausgezeichnet wurde.
Die drei besten dürfen sich nun niedersachsenweit dem Wettbewerb stellen. Das sind: Lothar & Birgit Borchel mit ihrem im Jahr 2015 erbauten Zweifamilien-Effizienzhaus 55, welches mit der Sonne und Pellets beheizt wird und Strom aus einer Photovoltaik-Anlage gewinnt; Andrea Bode und Lutz Güntzel die ihr historisches Zweifamilienhaus von 1839 auf den KFW 85 Standard gebracht haben und Matthias Welk, der sein Einfamilienhaus von 1958 herausragend ästhetisch auf den KfW 70 Standard gebracht hat und es ebenfalls vollständig erneuerbar mit Sonne und Holzpellets beheizt.
Die „Grüne Hausnummer“ will niedersachsenweit möglichst viele Hausbesitzer dazu bringen, sich für energieeffizientes Bauen und Sanieren zu interessieren. Carmen Dittmer von der Energie- und Klimaschutzagentur Niedersachsen: „Mit der Auszeichnung Grüne Hausnummer wollen wir das Engagement der Gebäudeeigentümer für den Klimaschutz würdigen und diese guten Beispiele in Niedersachsen sichtbar machen.“ Und Anja Lippmann fügt hinzu: „Die Auszeichnung von Hauseigentümern mit der Grünen Hausnummer soll Gebäude mit minimalem Energieverbrauch und erneuerbarer Versorgung deutlich im Ortsbild hervorheben und zur Nachahmung anregen. Wer noch keine Grüne Hausnummer hat, fühlt sich zum Wettbewerb herausgefordert, es gleich oder sogar noch besser zu machen.“
Die Aktion „Grüne Hausnummer” gehe im nächsten Frühjahr in eine neue Runde, denn alle halbe Jahre soll es zur Begutachtung und Prämierung vorbildlich sanierter oder neu errichteter Privathäuser kommen.


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