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Mit Konzept zur fahrradfreundlichen Stadt



Wolfenbüttel

Mit Konzept zur fahrradfreundlichen Stadt

von Anke Donner


Die Stadt Wolfenbüttel möchte eine fahrradfreundliche Stadt werden. Hierzu wurde ein Radverkehrskonzept entwickelt. Der Sachstand zum Konzept wird in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Bau, Stadtentwicklung und Umwelt vorgestellt. Symbolfoto:
Die Stadt Wolfenbüttel möchte eine fahrradfreundliche Stadt werden. Hierzu wurde ein Radverkehrskonzept entwickelt. Der Sachstand zum Konzept wird in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Bau, Stadtentwicklung und Umwelt vorgestellt. Symbolfoto: Foto: Anke Donner

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Wolfenbüttel. Im städtischen Ausschuss für Bau, Stadtentwicklung und Umwelt wird am 21. März ein Verwaltungsbericht zum Radverkehrskonzept der Stadt Wolfenbüttel vorgestellt. Darin wird auf bereits abgewickelte und noch anstehende Maßnahmen geblickt.



Laut Bericht konnten im vergangenen Jahr bereits zahlreiche Maßnahmen des 2014 beschlossenen Konzepts umgesetzt werden. Ziel des Konzepts ist bis zum Jahr 2020 die Unfallzahlen zu halbieren, den Anteil desRadverkehrsanteils auf mindestens 20 Prozent zu erhöhen und die Lessingstadt alsfahrradfreundliche Stadt zu etablieren.

Zur Umsetzung dieser Ziele wurde ergänzend zum Konzept ein dynamischer Maßnahmenkatalog erstellt, in dem die baulichen und verkehrsordnungsrechtlichen Maßnahmen sowie solche für die Öffentlichkeitsarbeit aufgeführt sind. Im Jahr 2016 wurden – eigenständig oder im Zuge von Tiefbauvorhaben - folgende Maßnahmen aus dem Katalog, sowie auch sonstige Maßnahmen umgesetzt:


  • Verbesserung Radwegeführung über die Einmündung Harztorwall - Lange Straße

  • Der Auffahrtsbereich Richtung Süden hinter der Einmündung Robert-Evelin-Platz wurde ausgeweitet und die Markierung erneuert.

  • Landeshuter Platz – Marktstraße – Wallstraße . Hier wurde 2016 eine Fläche markiert, um den Knotenpunkt optisch aufzuteilen und somit eine sicherere Verkehrsführung zu gewährleisten.



2015 wurde an einem Wegweisungskonzept für den Radverkehr im Stadtgebiet Wolfenbüttel gearbeitet. Im ersten Halbjahr 2016 wurde die Beschilderung im Stadtgebiet angebracht. Weitere Maßnahmen befinden sich in der Umsetzung oder konnten bereits eingerichtet werden. So konnte Anfang des Jahres eineFahrradstraße in der Paracelsusstraße und der Herrenbreite eingerichtet werden und zusätzliche Radanstellanlagen in der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße und in der Breiten Herzogstraße aufgestellt werden. EineQuerungshilfe an der L615, Ortseinfahrt Halchter, derLückenschluss am Teichgarten und ein Gutachten zu Schutzstreifen sollen folgen.Eine Verkehrsbeobachtung an den jeweiligen Schutzstreifen wird im zweiten Quartal 2017 durchgeführt. Im Anschluss wird seitens des beauftragten Planungsbüros eine Empfehlung zum Umgang mit den Schutzstreifen ausgesprochen. Diese wird dann dem Ausschuss vorgestellt.

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Die Beschilderung für Fahrradstraßen wurde erneuert. Foto: Raedlein/Stadt Wolfenbüttel


Planungen 2017


Wie im Radverkehrskonzept vorgesehen sollen durch die „Arbeitsgruppe Radverkehr“ die vorrangigen Maßnahmen für das Folgejahr vorgeschlagen werden. Zur Umsetzung sollen im städtischen Haushalt für das Jahr 2017 100.000 Euro
eingestellt werden. Für das Jahr 2017 sei derLückenschluss Schweigerstraße - Wendessen und derKauf von 20 transportablen Abstellanlagen vorgesehen.

Für das Jahr 2017 ist zudem eine weitere Öffnung von Einbahnstraßen in Gegenrichtung für den Radverkehr geplant. Diese Maßnahme sei jedoch vorbehaltlich der Zustimmung zur Einrichtung von weiteren Tempo-30- Zonen im Stadtgebiet zu sehen. Tempo-30 ist eine Voraussetzung zur Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung. Zudem sollen einigeMarkierungsarbeiten und die Aufhebung Radwegbenutzungspflicht an der Mascheroder Straße folgen.


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