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Mit Pfingsttauben ein Symbol für Frieden und Hoffnung aussenden

Die Kirchengemeinde Heilige Dreifaltigkeit hat sich etwas ausgedacht, um die Bedeutung von Pfingsten zu manifestieren.

von Kathrin Kühn


Die fertigen Tauben aus Speisestärke - bis zum ersten Regenguss.
Die fertigen Tauben aus Speisestärke - bis zum ersten Regenguss. Foto: Rudolf Karliczek

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31.05.2020

Salzgitter-Bad. Mit einer besonderen Aktion will die Kirchengemeinde Heilige Dreifaltigkeit aus Salzgitter-Bad auf den Geist von Pfingsten aufmerksam machen und die Gemeinde besonders in Corona-Zeiten davon überzeugen, dass Friede möglich ist. So haben sich Pfarrer Ulf Below und seine Mitarbeiter gedacht, dass sie mit dem Bild einer Taube das ultimative Symbol für Frieden in der Stadt verbreiten wollen. Das geht so: Der Kirchenvorstand hat Anfang dieser Woche Briefe an die Konfirmanden geschickt, in denen sie aufgefordert werden, mit Speisestärke eine Taube auf einen Ort ihrer Wahl sprühen - und das am Pfingstsonntag. Vorausgesetzt, sie finden einen Ort, wo die Taube niemanden stören oder behindern kann. Autos und Verkehrszeichen sind tabu.


Im Gespräch mit regionalHeute.de schildert Pfarrer Below was ihn zu dieser ungewöhnlichen Aktion bewogen hat und was Pfingsten für ihn bedeutet: "Die Taube steht für Frieden, Frieden in der Gemeinde und darüber hinaus. Unser Ziel ist es, an Pfingsten ein Symbol für die Hoffnung auszusenden, dass trotz der Corona-Krise Pfingsten gefeiert wird. Wenn auch etwas anders als gewohnt. Wir wollen, dass sich die Menschen am Pfingstsonntag fragen, was sollen die Tauben hier? Was bedeutet Pfingsten?"

An Pfingsten wird die Geburt der Kirche gefeiert. In Corona-Zeiten sollen wir uns daran erinnern, dass diese Krise auch etwas Positives bedeuten kann. "Wir haben Zeit für unsere Kinder, Zeit mit ihnen spazieren zu gehen, den Wald und die Natur gemeinsam zu entdecken. Wenn morgen überall Tauben zu sehen sind, wird man sich vielleicht fragen, ob mit Pfingsten auch der Friede wieder eingekehrt ist", so Pfarrer Below abschließend.


Pfarrer Ulf Below und ein Helfer sprühen die Tauben aus Speisestärke auf den Gehweg. Foto: Rudolf Karliczek


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