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Mit Schusswaffe bedroht - Elektroschocker und Messer sichergestellt


15-Jähriger soll mit Waffe bedroht worden sein. Symbolfoto: Marc Angerstein
15-Jähriger soll mit Waffe bedroht worden sein. Symbolfoto: Marc Angerstein Foto: Marc Angerstein

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13.03.2016


Wolfenbüttel. Am Sonntag kurz nach Mitternacht wurde die Polizei zu einem Einsatz auf das Parkdeck am Einkaufszentrum FORUM gerufen. Das geht aus dem nachfolgenden Bericht der Polizei hervor. Gemeldet sei eine Schlägerei gewesen. Vor Ort stellte man einen Elektroschocker und ein Messer sicher. Ein 15-Jähriger habe angegeben, von einer 21-Jährigen mit einer Waffe bedroht worden zu sein.

Kurz nach Mitternacht am Sonntag waren mehrere Funkstreifenwagen auf dem Parkdeck am Einkaufszentrum FORUM im Einsatz. Es war dort eine Schlägerei gemeldet worden. Als die Beamten eintrafen, sollen mehrere Personen in alle Richtungen davon gelaufen sein. Sie konnten jedoch nach und nach gestellt und befragt werden. Ein 15-Jähriger aus Remlingen sei zunächst zur Eigensicherung der Beamten nach Waffen oder gefährlichen Gegenständen durchsucht worden. Dabei fanden die Beamten ein als Taschenlampe getarntes Elektroschockgerät, welches nach dem Waffengesetz verboten ist. Weiterhin wurde ein "Survivalmesser" mit 18 Zentimeter Klingenlänge aufgefunden. Die Gegenstände wurden einbehalten, gegen den Jugendlichen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Mit Waffe bedroht


Der zweite Vorfall im Zusammenhang mit der Gruppe soll eine Bedrohung mit einer "Schusswaffe" gewesen sein. Um was für eine Waffe es sich gehandelt haben soll, sei noch unklar. Der oben genannte 15-Jährige beschuldigte eine 21-jährige Wolfenbüttelerin, von der er mit einem Waffe bedroht worden sein soll. Zunächst habe sie mit der Waffe in der Stadt "herumgefuchtelt", später im Seeligerpark geschossen und nach Streitigkeiten mit ihm die Waffe gegen ihn gerichtet und ihn bedroht haben, heißt es in dem Bericht der Polizei. Die junge Frau sei nach der Waffe durchsucht worden und auch der Vorfallsort sei abgesucht worden. Eine Waffe konnte zunächst nicht aufgefunden werden. Die Ermittlungen zur genauen Klärung des Sachverhaltes dauern an. Eine "Schlägerei" habe es offenbar gar nicht gegeben, es war niemand verletzt und keiner behauptete, geschlagen worden zu sein.


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