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Modernste Endosonographie im Klinikum


Freuen sich über das neue Gerät (v.l.n.r.): Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz, Chefarzt Prof. Dr. Max Reinshagen, Leitender Oberarzt der Endoskopie, Lars Höpner, und Klinikum-Geschäftsführer Helmut Schüttig. Foto: Klinikum BS/Scheibe
Freuen sich über das neue Gerät (v.l.n.r.): Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz, Chefarzt Prof. Dr. Max Reinshagen, Leitender Oberarzt der Endoskopie, Lars Höpner, und Klinikum-Geschäftsführer Helmut Schüttig. Foto: Klinikum BS/Scheibe

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14.12.2015




Braunschweig. Die Medizinische Klinik I (Klinik für Magen- und Darmerkrankungen) des Klinikums Braunschweig hat jetzt eines der modernsten Endosonographiegeräte in Betrieb genommen. "In dieser High-Tech-Ausstattungsvariante ist es sogar das erste Gerät, das der japanische Hersteller in Europa ausgeliefert hat", sagte Klinikum-Geschäftsführer Helmut Schüttig.

Die Medizinische Klinik I unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Max Reinshagen nutzt die Endosonographie, um Tumoren des Magen- und Darmtraktes im Bereich der Speiseröhre, des Magens und der Bauchspeicheldrüse zu diagnostizieren. Die Endosonographie wird auch als innerer Ultraschall bezeichnet. Denn in der Spitze eines Endoskopes befindet sich ein Ultraschallgerät, das in den Körper eingeführt wird. Dadurch befindet sich der Schallkopf näher an der zu untersuchenden Zielstruktur, was die Darstellung verbessert beziehungsweise bei kleinen Strukturen überhaupt erst möglich macht. Neben der genauen Diagnostik ist zudem eine gezielte Probenentnahme möglich, so dass durch die pathologische Untersuchung der Proben auch die genaue Art des Tumors festgestellt werden kann.

„Im Rahmen der aktuellen Zertifizierung des ,Viszeral-onkologischen Zentrums‘ des Cancer Center Braunschweig ist diese Investition ein weiterer wichtiger Schritt, um Spitzenmedizin zum Wohle unserer Patienten im Klinikum Braunschweig gewährleisten zu können“, sagte der Ärztliche Direktor des Klinikums, Dr. Thomas Bartkiewicz. „Für die weitere Therapie der genannten Erkrankungen ist die Festlegung der genauen Ausbreitung der Tumoren entscheidend“, erläuterte Chefarzt Prof. Dr. Reinshagen. Diese Untersuchungen würden auch „Staging-Untersuchungen“ genannt. Dazu liefere die neueste Gerätetechnik eine brillante Bildauflösung und ermögliche durch eine besonders fortschrittliche Software eine Reihe von Zusatzanalysen. „Durch die lassen sich Veränderungen noch exakter analysieren“, so Reinshagen. Die Untersuchung, die ähnlich wie eine Magenspiegelung abläuft, sei schmerzfrei und dauere etwa 15 Minuten.


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