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Mongol Rallye: Nach drei Wochen in der Mongolei angekommen



Braunschweig

Mongol Rallye: Nach drei Wochen in der Mongolei angekommen

von Anke Donner


Nils Ole Ulrich und Philip Brandes berichten von ihrer Mongol Rallye. Fotos: Nils Ole Ulrich und Philip Brandes
Nils Ole Ulrich und Philip Brandes berichten von ihrer Mongol Rallye. Fotos: Nils Ole Ulrich und Philip Brandes

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Braunschweig. Seit drei Wochen sind die Braunschweiger Nils Ole Ulrich und Philip Brandes nun schon mit ihren Polo unterwegs. Sie nehmen an der Mongol Rallye teil und sammeln dabei für soziale Projekte. regionalheute.de "begleitet" sie auf ihrem Abenteuer.



Nach rund drei Wochen sind die beiden Braunschweiger am Montag in der Mongolei angekommen. Vorher ging es durch Turkmenistan, wo Nils Ole Ulrich und Philip Brandes am Krater von Derweze halt machten. "Ein Ort, der nur schwer zu erreichen ist. Surfen im lockeren Wüstensand mit dem Polo, bis wir dann am Rande eines Ortes stehen, der mit Worten nur schwer zu beschreiben ist. Das Tor zur Hölle ist ein Erlebnis. Der Anblick, der Wind, das Rauschen des Feuers und natürlich die Hitze. Dazu Campen in der Wüste und für uns sogar noch die Mondfinsternis. Eine surreale Nacht als Gipfel eines surrealen Tages", beschreiben die Beiden ihre Eindrücke und liefern beeindruckende Bilder.

Danach ging es weiter nach Usbekistan und in den Iran. In Teheran mussten die beiden Jungs mit ihrem 13 Jahre alten Polo in die Werkstatt. Das Getriebe macht Ärger.

"Nach der gescheiterten Analyse unseres Getriebes in Teheran hatten wir all unsere Hoffnung auf das nächste Land gesetzt in dem Volkswagen tatsächlich verkauft werden: Kasachstan. Nach 3.000 Kilometern hofften wir nun also hier im letzten Teil unserer Getriebe-Trilogie die rettende Reparatur zu erhalten - auch nachdem wir Support direkt aus dem Headquarter in Wolfsburg erhalten hatten. Leider fing die Diagnose damit an, dass das Geräusch auf der falschen Seite des Motors gesucht wurde. Nach dem Reinhalten des Stetoskops ans Getriebe wurde dann befunden, dass wir noch 10.000 Kilometer fahren können damit und keine Reparatur möglich ist. Nicht ganz das erwartete Ergebnis, aber zumindest wurde der Reifendruck kostenlos kontrolliert und unser Luftfilter von Wüste befreit", teilen sie über ihre Facebookseite mit.


Nils Ole Ulrich und Philip Brandes am am Krater von Derweze Foto:


Endlich in der Mongolei


Am vergangenen Mittwoch erreichten Nils Ole Ulrich und Philip Brandes dann Kasachstan. Das nächste Ziel war Russland, das erreichten sie dann am Freitag. Am Wochenende ging es durch das Altai Gebirge bis kurz vor die mongolische Grenze. "Uns war das Altai Gebirge vorher nicht als klassisch deutsche Urlaubsdestination bekannt, aber anscheinend ist es beliebt bei Deutschen, da uns zwei Geländewagen, ein Reisemobil, zwei Backpacker und Gerhard auf seinem Fahrrad begegneten. Im Laufe des Tages haben wir dann auch verstanden wieso es beliebt ist. Die gigantischen Eindrücke der Landschaft müssen jetzt verarbeitet werden", berichten Nils Ole Ulrich und Philip Brandes.


In der Nacht zu Montag überquerten sie dann die Grenze von Russland in die Mongolei. "Heute beginnt die Mongolei Rallye für uns", sagen sie.

Fahren für einen guten Zweck


Ein wichtiger Teil der Rallye ist es, für einen wohltätigen Zweck Spenden zu sammeln. Die ersten 1.000 britischen Pfund gehen an Cool Earth. Jeden weiteren Euro, den die beiden Braunschweiger sammeln, geht an KöKi Braunschweig, einen Verein zur Förderung körperbehinderter Kinder. Ulrich und Brandes hoffen auf viele Spenden und suchen auch weiterhin nach Sponsoren, die sie unterstützen. Wer das Team bei ihrer Mission unterstützen will, kann hier spenden.

Bilder-Galerie zur Rallye:


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