Wolfenbüttel

MTV Herzöge: Zweiter Sieg im zweiten Spiel


Foto: Anke Donner

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28.09.2014


Wolfenbüttel. Erfolgreiche Auswärtspremiere für die MTV Herzöge Wolfenbüttel: In Cottbus besiegte das Ward-Team auch ohne Jan Drzymalla, Marcel Schwarz und Niko Skouen die White Devils Cottbus mit 83:75 (25:11, 20:20, 18:25, 20:19) und feierte im zweiten Saisonspiel den zweiten Sieg. Nach einer überzeugenden Anfangsphase machten sie es dabei jedoch spannender als nötig.

Über Zwischenstände von 16:2 und 21:4 entschieden sie das erste Viertel mit 25:11 für sich. Eine überzeugende Trefferquote von fast 60%, gutes Rebounding und Punkte von Stephen Schubert (11) und Ivan Emanuely (9) stellten die Cottbusser vor unlösbare Probleme. Dann jedoch legten die ohne ihren US-Amerikaner Terrence Billups (Probleme mit der Spielgenehmigung) angetretenen Gastgeber ihre Unsicherheit ab und kamen besser ins Spiel. Gleichzeitig ließen die MTV Herzöge die nötige Spannung vermissen. Dies führte zu einem ausgeglichenen zweiten Viertel (20:20) und einer Halbzeitführung von 45:31.

„Nicht nachlassen und wieder aggressiv ins Spiel zurückkommen“ lautete die in der Kabine ausgegebene Marschroute für die zweite Halbzeit. Allein die Umsetzung war mangelhaft. Gegen nun an ihre Chance glaubende Devils agierten die MTV Herzöge zu passiv und probierten es zu oft von außen anstatt den Abschluss unter dem Korb zu suchen. Einzig Stephen Schubert wurde mehrfach am Brett in gute Position gebracht und punktete dort zuverlässig, ehe er sich jedoch mit seinem vierten Foul selbst aus dem Spiel nahm (27.).

Mit einer Sieben-Punkte-Führung (63:56) ging es in den Schlussabschnitt. Doch es sollte noch enger werden. Bis auf drei Punkte kamen die nun auch lautstark von ihrem Publikum unterstützen Brandenburger heran (76:73, 39.). Aber die MTV Herzöge blieben cool, verwandelten in den Schlussminuten immerhin 8/12 Freiwürfen und brachten den Sieg so unter Dach und Fach. Geschäftsführer Nikolas Grundmann: „Wir haben auch in diesem Spiel kein einziges Mal zurückgelegen und in der Schlussphase Nervenstärke bewiesen. Allerdings hätte es gar nicht so ein knappes Spiel werden dürfen, da müssen wir an unserer Konstanz arbeiten. Kompliment und Dank an unsere mitgereisten Fans, die zu dritt mindestens so laut waren wie die restliche Halle. Hoffentlich sind beim nächsten Mal wieder mehr Leute dabei, unser Team hätte es verdient.“


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