Wolfenbüttel

Multimodale stationäre Therapie gegen chronische Schmerzen


Symbolbild Foto: pixabay
Symbolbild Foto: pixabay Foto: pixabay (Public Domain)

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08.11.2016

Wolfenbüttel. Das städtische Klinikum bietet seit Anfang des Jahres die Möglichkeit, Menschen mit chronischen Schmerzen interdisziplinär zu behandeln. Die Infoveranstaltung findet am Dienstag, den 22. November, um 18 Uhr, im Konferenzzentrum des Städtischen Klinikums statt.



Nach Angaben der Deutschen Schmerzgesellschaft leiden zirka zwölf Millionen Menschen in Deutschland an chronischen Schmerzen. Dies entspricht 17 Prozent der Bevölkerung. Die durchschnittliche Leidensgeschichten der Patienten mit chronischen Schmerzen liegt hierbei bei über sieben Jahre, bei jedem fünften sogar über 20 Jahre. Nur zehn Prozent der Betroffenen werden einem Schmerztherapeuten vorgestellt. Bricht man die bundesweit erhobenen Zahlen einmal auf die Bevölkerung im Landkreis Wolfenbüttel herunter, bedeutet dies, dass statistisch betrachtet rund 20.000 Einwohner im Landkreis Wolfenbüttel an chronischen Schmerzen leiden.

Das städtische Klinikum Wolfenbüttel bietet seit Anfang des Jahres die Möglichkeit, Menschen mit chronischen Schmerzen interdisziplinär nach einem festen Konzept zu behandeln. Grundlage ist die Behandlungskombination von „körperlichen“ Schmerzzuständen, psychischer Begleitreaktion und sozialem Verhalten. Dieses Modell ist das momentan erfolgversprechendste Verfahren zur Behandlung von chronischen Schmerzen, die eine komplexe Eigenerkrankung darstellen.

Es gibt bestimmte Kriterien, die erfüllt sein müssen, wenn eine multimodale stationäre Schmerztherapie erfolgen soll. Über den Weg dorthin und über die Möglichkeiten der multimodalen Schmerztherapie können sich Interessierte während des Termins informieren.




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