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"Museum Wolfenbüttel": Neue Museumsmarke für die Lessingstadt

von Max Förster


Das Museum Schloss soll Teil der neuen Marke "Museum Wolfenbüttel" werden. Foto: Anke Donner
Das Museum Schloss soll Teil der neuen Marke "Museum Wolfenbüttel" werden. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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11.02.2016


Wolfenbüttel. Wolfenbüttel soll eine neue Museumsmarke bekommen. Mit neuem Design und neuem Namen soll das Museum Schloss Wolfenbüttel und das geplante Bürgermuseum künftig unter dem Namen "Museum Wolfenbüttel" betrieben werden. Das von der gewerkdesign in Kooperation mit der Leiterin des Museum Schloss, Dr. Sandra Donner, entwickelte Logo wurde beim jüngsten Kulturausschuss vorgestellt.

Der neue Name und das neue Logo lassen beide Standorte zusammenwachsen, erklärte der Geschäftsführer von gewerkdesign. Die feudale Geschichte auf der einen und die Bürgergeschichte auf der anderen Seite. Unter dem Stamm-Namen "Museum Wolfenbüttel" soll es dann die beiden Standorte "Schlossmuseum" und "Bürgermuseum geben" verbinden, die jeweils ihre Zugehörigkeit durch ein einheitliches Design präsentieren. Ziel war es, ein Design zu erstellen, das unter anderem authentisch, modern und zeitgemäß sein soll.

Das Layout und die Symbolik


In einem dunklen kräftigen Rot-Ton und mit den Initialen M und W, die von einem Quadrat umrahmt werden, soll sich das Logo des Museum Wolfenbüttel präsentieren. "Neben der Farbvielfalt innerhalb der Stadt, brauchten wir etwas, das dem Ganzen entgegenwirkt und dennoch Stärke symbolisiert", sagte der Grafiker Henning Humml. "Die Farbe kann sich durchsetzen. Sie hat etwas Edles und etwas Historisches", erklärte er weiter. Zudem biete sich die Farbe auch deswegen an, weil beide Museen eine rötliche Außenfassade besitzen, so der Geschäftsführer. Die Initialen M und W sollen für den Namen des Museum stehen. Der Buchstabe W ist dabei als Spiegelung des Buchstaben M zu erkennen. Dies soll quasi die Relevanz des Elementes Wasser in der Stadt Wolfenbüttel widerspiegeln, so Dr. Sandra Donner. Das Quadrat, in denen die Initialen eingebettet sein sollen, steht für das historische Fachwerk der Lessingstadt. Das Design soll nicht nur die Eingänge schmücken, sondern auch als Fahne ausgehängt oder auf Briefumschlägen abgebildet werden. Zudem plane man, eine neue Website zu etablieren.

So kommt die neue Marke an


Der Großteil der Ausschussmitglieder äußerte sich positiv über das kreative Logo. "Das bringt die museale Einheit zum Ausdruck" sagte der Vorsitzende des Kulturausschusses Professor Dr. Christoph Helm. Sorgen allerdings äußerte Margarete Schwanhold. "Wir wollen in der Stadt eine stärkere Vereinheitlichung erreichen", erklärte sie. Durch den neuen Verbund aus Museum Schloss und Bürgermuseum rücke dies jedoch eher auseinander, da andere Museen, wie etwa das Gärtnermuseum, nicht mit einbezogen würden. Dieser Meinung war auch Dr. Karl Ermert. "Für mich wirkt das imperialistisch gegenüber anderen Museen". Dr. Sandra Donner konnte hier allerdings schlichten. Sie erklärte, dass man weiterhin auf die anderen Institutionen in Wolfenbüttel mit Flyern und dergleichen verweisen werde. Sie betonte aber jedoch, dass man sich bewusst für ein Logo mit einer starken Aussagekraft entschieden habe, um nach außen hin selbstbewusst mit der neuen Idee hervorzutreten.


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