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Mutoffensive für Zivilcourage startet mit "Prinzensänger"



Goslar

Mutoffensive für Zivilcourage startet mit "Prinzensänger"


Stehen ein für Zivilcourage: Günter Koschig, Heike Göttert und Sebastian Krumbiegel. Foto: Heike Göttert
Stehen ein für Zivilcourage: Günter Koschig, Heike Göttert und Sebastian Krumbiegel. Foto: Heike Göttert Foto: Heike Göttert

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Goslar. Sebastian Krumbiegel ist das 111te Gesicht der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK). Der Leipziger Musiker hatte bereits in seinem Buch „ Courage zeigen -warum ein Leben mit Haltung gut tut!“ eindrucksvoll dargelegt, dass er der Richtige für diese Aktion ist. Dies teilt der Weisse Ring Goslar in einer Pressemitteilung mit.



In seinem Buch schildert Krumbiegel, wie er 2003 von zwei Nazi-Skins überfallen wurde. Nach der Verurteilung der Täter seien diese ins Gefängnis gekommen. Einer der beiden wäre auf die Idee gekommen, sich bei seinem damaligen Opfer über den Weißen Ring zu entschuldigen. „Spätestens seitdem schätze ich die Arbeit der größten Opferhilfeorganisation in Deutschland und zeige gerne Gesicht für die GZK“, so Krumbiegel.

So habe der Sänger der Prinzen kürzlich Aktionsfotografin Heike Göttert und Günter Koschig von der GZK zum Fotoshooting im Westin Grand Hotel in Leipzig begrüßt. Im Vorgespräch sei schnell klargeworden, dass der 111te Kandidat ein ganz Außergewöhnlicher sei. Er nutze unter anderem als Mitorganisator des Festivals „Leipzig zeigt Courage“ seine musikalische Bühne und Netzwerke, um seine Meinung zu sagen und couragiert Haltung zu zeigen. Demnächst werde er mit einem Megaphon auf dem ausdrucksstarken Foto von Heike Göttert mit dem Statement „Sei laut, gib deine Stimme den Opfern!“.


Präventionsarbeit bereits im Kindesalter


In seinem Videostatement für den Weissen Ring fordere Krumbiegel mehr Empathie für Opfer und hebe die Bedeutung von Präventionsarbeit schon im Kindersalter hervor.Opferhelfer Koschig freue sich mit seinem GZK-Team, das mit den Plakaten und Postkarten, und den Zivilcouragebotschaften des Weissen Ringes, "bei Gefahr sofort den Notruf 110 zu wählen, Empathie für Opfer zu zeigen und zu helfen, ohne sich selbst zu gefährden" wirbe. Am 4. April stelle der Prinzensänger den Schülern sein Plakat vor und eröffne eine Zivilcourageausstellung der GZK in der BBS Goslar Baßgeige-Seesen, bevor sein Motiv im Kinospot, Plakaten und 5.000 vom Kampagnengrafiker Thomas Velte gestalteten Postkarten, deutschlandweit den Blick für Opferschutz, Prävention und Zivilcourage schärft.


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