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Muttertag: Warum wir heute ganz besonders an die Mamas denken



Muttertag: Warum wir heute ganz besonders an die Mamas denken

In vielen Teilen der Welt steht die Mutter am heutigen Sonntag im Mittelpunkt.

von Anke Donner


Symbolfoto
Symbolfoto Foto: Pixabay

Region. "Keine Weisheit, die auf Erden gelehrt werden kann, vermag uns das zu geben, was ein Wort, ein Blick der Mutter gibt", sagte schon der Schriftsteller Wilhelm Raabe. Und so ist es auch. Deshalb danken wir an jedem zweiten Sonntag im Mai den Müttern fast rund um den Erdball.



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In vielen Teilen der Welt steht die Mutter am heutigen Sonntag im Mittelpunkt. Doch woher kommt eigentlich diese fest verankerte Tradition, die neben Deutschland beispielsweise auch in Italien, Dänemark, Belgien, Äthiopien, China, Finnland, Australien, Österreich, Lettland oder Vietnam zelebriert wird?



Wer hat's erfunden?


Ursprünglich entstanden ist der Tag in den USA. Anna Marie Jarvis veranstaltete am 12. Mai 1907 in Grafton (West Virginia, USA) einen Gedenktag zu Ehren ihrer verstorbenen Mutter. Diese war die Gründerin der Mütterbewegung „Mothers' Friendship Day“. Seit 1914 ist der „Memorial Mothers Day Meeting“ als nationaler Feiertag in den USA fest etabliert.


Eine Idee der Blumenhändler


Nach Deutschland kam der Muttertag in den Zwanzigern - übrigens etabliert durch den Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber. Hier war der 13. Mai 1923 der erste offizielle Muttertag. Zum Feiertag wurde der Tag erst 1933 zu Zeiten des Nationalsozialismus. Während der Teilung Deutschland wurde in der ehemaligen DDR der Internationale Frauentag am 8. März gefeiert, während in der BRD der erste Muttertag 1950 begangen wurde. Jetzt findet der Muttertag in über 70 Ländern der Welt am zweiten Sonntag im Mai statt.

In diesem Sinne: Allen Müttern einen schönen Muttertag!


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