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Nach angekündigtem Arbeitsplatzabbau: Klarheit für MAN-Standort Salzgitter gefordert

Die CDA sieht den Wasserstoff-Campus in Gefahr.

Das MAN-Werk in Salzgitter
Das MAN-Werk in Salzgitter Foto: Rudolf Karliczek

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13.09.2020

Salzgitter. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Niedersachsen fordert Klarheit von MAN, inwieweit der Standort Salzgitter vom angekündigten Arbeitsplatzabbau betroffen sein wird, und fordert gegebenenfalls staatliche Investitionen zur Forcierung der Wasserstoff-Initiative vor Ort. Das teilt die CDA Niedersachsen in einer Pressemitteilung mit.



„Die Ankündigung von MAN, bis zu 9.500 Arbeitsplätze abbauen zu wollen und dabei gegebenenfalls auch die Schließung mehrerer Standorte in Kauf zu nehmen, ist eine schlechte Nachricht. Auch wenn der Standort Salzgitter nicht explizit genannt wurde und somit offensichtlich bestehen bleibt, löst die Ankündigung, in allen Bereichen Stellen streichen zu wollen, Existenzängste aus, die jetzt schnellstens ausgeräumt werden müssen“, fordert Dr. Max Matthiesen, Landesvorsitzender der CDA Niedersachsen.

Thema Wasserstoffwirtschaft spielt keine Rolle?


Für die CDA Niedersachsen ist auch unverständlich, warum in den Ankündigungen von MAN das Thema Wasserstoffwirtschaft beziehungsweise Brennstoffzelle keine Rolle spielt. Uwe Lagosky, Landesvorsitzender der CDA Braunschweig: „Eine CO2-neutrale Mobilität im Schwerlastverkehr ist ohne Einsatz von Wasserstofftechnologie kaum vorstellbar. Das Land Niedersachsen hat bereits seine Hausaufgaben und den Wasserstoff-Campus Salzgitter ins Leben gerufen, der gemeinsam von Stadt Salzgitter, Land Niedersachsen, dem Braunschweiger Fraunhofer-Institut, MAN, Alstom, VW, Bosch und der Salzgitter AG getragen wird. Die Ankündigungen von MAN zum Stellenabbau passen schlecht in dieses Umfeld, da im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie noch gewaltiger Forschungsbedarf besteht, der nur durch zusätzliches Personal geleistet werden kann.“

Daher sei hier nun auch das Land Niedersachsen gefordert, an zukunftsweisenden Lösungen mitzuwirken. Die drei CDA-Landesvorstandsmitglieder aus dem Braunschweiger Land, Pressesprecher Dr. Alexander Börger aus Helmstedt, Beisitzerin Stefani Steckhan aus Salzgitter und der stellvertretende niedersächsische Landesvorsitzende Uwe Lagosky aus Wolfenbüttel sind sich einig: „Wir brauchen MAN in Salzgitter, und gegebenenfalls muss das Land Niedersachsen einen angemessenen Beitrag leisten, denn nur so lässt sich der Wasserstoff-Campus erfolgreich fortsetzen.“


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