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Neu: Infotelefon zum Thema multiresistente Keime


Bei Anruf soll es Infos geben. Foto: Archiv
Bei Anruf soll es Infos geben. Foto: Archiv

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31.10.2016

Region. Das Hygienenetzwerk Südostniedersachsen und das Gesundheitsamt der Stadt Braunschweig haben gemeinsam ein Infotelefon zum Thema multiresistente Keime (MRSA) eingerichtet. Das Thema beschäftige die Menschen immer mehr, begründet das Gesundheitsamt den Schritt.



Die beiden Gesundheitsingenieure Andreas Ahrens und Tobias Lenz beantworten ab sofort jeden Mittwoch von 13:30 bis 15 Uhr telefonisch Fragen der Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema Krankheitserreger, die gegen viele handelsübliche Antibiotika unempfindlich geworden sind.
Außerdem sind sie jederzeit per E-Mail erreichbar: Tobias Lenz, Tel.: 0531-470-7229, tobias.lenz@braunschweig.de; Andreas Ahrens, Tel.: 0531- 4 70-7227 andreas.ahrens@braunschweig.de.

„Wir registrieren zunehmend Fragen aus der Bevölkerung zu MRSA und den damit verbundenen Risiken und Hygieneproblemen“, sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes und Vorsitzende des Hygienenetzwerks, Dr. Brigitte Buhr-Riehm. „Das Hygienenetzwerk Südostniedersachsen und das Gesundheitsamt möchten diesem Bedarf Rechnung tragen. Deshalb haben wir gemeinsam ein Infotelefon für die Bevölkerung eingerichtet.“ Typische Fragen, die immer wieder gestellt würden, seien beispielsweise: Warum muss ich im Krankenhaus Schutzkleidung anlegen, wenn ich jemanden mit MRSA besuche und im häuslichen Bereich nicht? Ich war im Krankenhaus und bin mit MRSA besiedelt, was kann ich jetzt tun und auf was muss ich achten? Kann es meiner Schwangerschaft schaden, wenn meine Mutter MRSA hat?

„Wir wollen aufklären und über Risiken und Gefahren von MRSA informieren, aber auch dazu beitragen, unbegründete Ängste abzubauen“, fasst Buhr-Riehm die neue Initiative zusammen, mit der Hygienenetzwerk und Gesundheitsamt ihr gemeinsames Engagement zur Bekämpfung von MRSA weiter ausbauen.

Im Hygienenetzwerk Südostniedersachsen haben sich Gesundheitsämter, Krankenhäuser, ambulante und stationäre Pflegedienste sowie Rettungsdienste der Region zusammengefunden, um gemeinsam der Ausbreitung resistenter Keime entgegenzuwirken. Wesentliche Aufgaben sind Beratung, Erstellen von Informationsmaterial, Organisation von Schulungen und Fortbildungen sowie die Information der Fach- wie der allgemeinen Öffentlichkeit. Das Hygienenetzwerk umfasst die Gebietskörperschaften Gifhorn, Wolfsburg, Peine, Helmstedt, Wolfenbüttel, Salzgitter, Goslar und Braunschweig.


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