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Neue Ausstellung in Hornburg: Erinnerungen aus Norddeutschland

von Max Förster


Elisabeth Everts mit zwei Bilder aus ihrer Ausstellung "Horizonte". Foto: Max Förster
Elisabeth Everts mit zwei Bilder aus ihrer Ausstellung "Horizonte". Foto: Max Förster Foto: Max Förster

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19.02.2016


Wolfenbüttel. In der ersten von fünf Ausstellungen in diesem Jahr stellt das Hornburger Museum die Bilder von Elisabeth Everts aus, die sich mit den verschiedensten Maltechniken dem Thema "Horizonte" widmete. Die meisten Bilder repräsentieren hierbei Landstriche aus Norddeutschland.

Die Bilder stellen keine malerische Momentaufnahme dar, sondern stammen aus ihren Erinnerungen und ihrem fotografischen Gedächtnis. "Ich war erstaunt, dass ich dabei nur norddeutsche Motive im Kopf zu haben schien", erklärte die ehemalige Kunst- und Techniklehrerin. Sie habe zwar 38 Jahre in Hamburg gelebt, sich aber nie so recht dort einleben können. "Um mich wohlzufühlen, brauche ich Hügel", erklärte sie. Nichtsdestotrotz entstanden viele Bilder, die durch ihre verschiedenen Techniken, wie Bleistift- oder Buntstiftzeichnungen, aber auch Aquarelle und Pastelle, alle eine unterschiedliche Kraft besitzen. Sie nutze die Kunst, um sich von ihrer Vergangenheit in Norddeutschland zu lösen und eine neue Zeit im Wolfenbütteler Raum einzuläuten. "ich musste die Stimmung und die Eindrücke wohl erst einmal abarbeiten. Für mich ist Norddeutschland durch" erklärte sie.

Neue Heimat, neue Motive


So kamen neben den norddeutschen Horizonten dann auch Zeichnungen von Wolfenbütteler Landflächen zum Vorschein, die auch Teil der Ausstellung sein werden. So hielt Elisabeth Everts in Gedanken beispielsweise einen Wolfenbütteler Acker im Winter mit Pastell fest, auf den sie bei ihrer Wanderung durch das Lechlumer Holz stieß. "Es war eine irre Stimmung, das Feld durch den Schnee bedeckt zu sehen", sagte sie. Ein weiteres Bild zeigt einen abgeernteten Acker in Wolfenbüttel, den sie mit Bleistift und Pastell auf die Leinwand brachte.

Vernissage am 6. März


Elisabeth Everts hatte Glück, denn es sei nicht leicht, seine eigene Ausstellung in den Räumen der Museumsgalerie zu zeigen. Denn die Räume sind heiß begehrt, erklärt die Geschäftsführerin des Förderkreises Heimatmuseum Hornburg Karin Körner. "Drei Jahre beträgt die Wartezeit mittlerweile", erklärte sie. Die Vernissage findet am 6. März um 15 Uhr in der Museumsgalerie statt. An da an kann die Ausstellung von Dienstag bis Samstag von 14 bis 16 Uhr und Sonntag von 14 bis 17 Uhr nach vorheriger Vereinbarung besucht werden.


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