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Neue Bäume: Verwaltung rät ab



Braunschweig

Neue Bäume: Verwaltung rät ab

von Robert Braumann


Der Stadtbezirksrat Timmerlah, Geitelde und Stiddien hatte gefordert Ersatzpflanzungen für die gefällten Obstbäume zwischen Stiddien und Timmerlah vorzunehmen. Doch die Verwaltung rät ab. Foto: Robert Braumann
Der Stadtbezirksrat Timmerlah, Geitelde und Stiddien hatte gefordert Ersatzpflanzungen für die gefällten Obstbäume zwischen Stiddien und Timmerlah vorzunehmen. Doch die Verwaltung rät ab. Foto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Der Stadtbezirksrat Timmerlah, Geitelde und Stiddien hatte gefordert, Ersatzpflanzungen für die gefällten Obstbäume zwischen Stiddien und Timmerlah vorzunehmen. Doch die Verwaltung rät ab.

Es fehle das Geld für solch eine Anschaffung. "Die Pflege von Grünflächen in insgesamt 22 Ortsteilen, darunter Timmerlah, Geitelde und Stiddien, wurde durch Beschluss des Rates der Stadt Braunschweig im Rahmen der Haushaltskonsolidierung seit 2002 stark eingeschränkt. Für Neu- und Ersatzpflanzungen in den Bereichen, die der Haushaltskonsolidierung unterliegen, stehen keine Haushaltsmittel zur Verfügung. Insbesondere für die erforderlichen Wässerungsarbeiten, die bei Baumpflanzungen in den folgenden drei Jahren notwendig sind, fehlen die entsprechenden Mittel", heißt es in einer Mitteilung. Man schlägt dem Stadtbezirksrat vor, die Folgekosten für drei Jahre aus dem Budget des Stadtbezirksrats zu stellen. Die Kosten würden dann bei rund 3.000 Euro jährlich für die Wässerung liegen. Dazu käme das Beseitigen von ungewünschtem Aufwuchs, Düngegaben, sowie Pflegeschnitte. So würden sich insgesamt Kosten von über 10.000 Euro ergeben. Die Kosten für Einkauf und Pflanzung der 25 Obstbäume belaufen sich zusätzlich auf rund 7.000 Euro.

Geringe Lebenserwartung


Die Verwaltung weist darauf hin, dass sich die Standorte insbesondere zwischen Stiddien und Timmerlah aufgrund des zu kleinen Wurzelraums zwischen Straße und Graben nicht bewährt haben und daher von einer stark verminderten Lebensdauer ausgegangen werden müsse. "Aufgrund der für die Pflanzung nur in begrenzten Umfang zur Verfügung stehenden Fläche müssen die Bäume so nah an die Straße gepflanzt werden, dass die Baumkrone selbst bei Baumarten mit Säulenform und schmaler Krone durch den Verkehr einseitig abgefahren wird und eine natürliche Entwicklung des Habitus nicht möglich ist. Dies wirkt sich innerhalb weniger Jahre auf die Standsicherheit und die Verkehrssicherheit der Straßenbäume aus", heißt es abschließend.


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