Goslar

Neue Broschüre "PflegeelternAktiv 207"


180 Pflegefamilien betreuen im Landkreis 275 Kinder. Foto: Goslar Stadtmarketing
180 Pflegefamilien betreuen im Landkreis 275 Kinder. Foto: Goslar Stadtmarketing Foto: Goslar Stadtmarketing

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03.02.2017

Goslar. Die dritte Auflage der Broschüre "PflegeelternAktiv 2017" vom Landkreis Goslar ist erschienen. Sie enthält einen umfassenden Überblick über das vielfältige Aus- und Fortbildungsangebot des Pflegekinderdienstes.


Das Programm ist erneut in enger Zusammenarbeit zwischen der Kreisvolkshochschule (Kvhs) und dem Pflegekinderdienst entstanden. Auch dieses Mal ist es gelungen, mit fachlich hochqualifizierten Dozentinnen und Dozenten eine Vielfalt an Seminarthemen zu erarbeiten, die den Anforderungen an die Tätigkeit der Pflegeeltern entsprechen.

Der Fort- und Weiterbildungsbedarf steigt kontinuierlich an, was vor allem mit den immer komplexeren Aufgaben der Pflegeeltern zusammenhängt. Auch der Anspruch an die Fachlichkeit der Pflegeeltern wächst von Jahr zu Jahr.
Dem Pflegekinderdienst ist deshalb sehr viel daran gelegen, die Pflegefamilien nach Kräften zu unterstützen und sie mit den täglichen Problemen nicht alleine zu lassen, das Fortbildungsangebot bildet dabei einen wichtigen Baustein.
Der Landkreis Goslar ist stetig auf der Suche nach Familien, die sich die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen in Vollzeit- oder Bereitschaftspflege vorstellen können und zutrauen.
Weitere Informationen zu diesem Thema erteilt gerne Beate Becker unter der Rufnummer (05321) 76-557.

Hintergrundinformationen:


Im Verhältnis zwischen familiärer Vollzeitpflege und Heimunterbringung von Kindern und Jugendlichen steht es im Landkreis Goslar schon seit Jahren 2:1. Ein Ergebnis, mit dem die Kreisverwaltung eine landesweite Spitzenposition einnimmt.
Großen Anteil an diesem Erfolg haben die rund 180 Pflegefamilien die im gesamten Kreisgebiet aktuell 275 Kinder im Alter zwischen 0 und 20 Jahren betreuen.
Dem Landkreis Goslar ist sehr daran gelegen, diesen Erfolg auch künftig fortzusetzen, denn die familiäre Betreuung spielt für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen eine sehr wichtige Rolle.
Kinder, die aus verschiedenen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, erhalten durch das Engagement der Pflegefamilie die Chance, im Familienverbund aufzuwachsen, und in einem liebevollen Umfeld die für die weitere Entwicklung so wichtige soziale Prägung zu erfahren.


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