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Neue Foto-Ausstellung: Eine Ode an das Schöne im Menschen


Zwei Besucherinnen betrachten die Werke. Fotos: Frederick Becker
Zwei Besucherinnen betrachten die Werke. Fotos: Frederick Becker Foto: Frederick Becker

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12.02.2017

Goslar. Im Rahmen einer neuen Ausstellung im Mönchehausmuseum zeigen Starfotografen mit ausgesuchten Bildern ihren Blick auf die Schönheit. Der Titel: "Traumfrauen – Traummänner - Was ist schön?". Heute war war die Eröffnung.



Jeder Stuhl im Foyer des Mönchehaus-Museums war besetzt, hinter den Stuhlreihen standen die Eröffnungsgäste dicht gedrängt, um die Begrüßung durch Direktorin Dr. Bettina Ruhrberg zu hören. Darunter Vertreter von Goslars Politikprominenz, wie etwa Stadtrat Burkhard Siebert oder Martin Mahnkopf, Bürgermeister der Stadt.

"Wir sehen Bilder von Top-Fotografen und Top-Modellen, die gemeinsam unser Schönheitsideal prägen", meinte Ruhrberg. Die Frage sei, was Schönheit ausmache. "Bei diesen Bildern verschwimmen teilweise die Grenzen zwischen Kunst-und Modefotografie", erklärte sie. Die gezeigten Fotos seien eine Auswahl aus den Bildern vorheriger Ausstellungen zum selben Thema in Hamburg, Moskau und Rostock.

Die Berliner Kuratorin und Publizistin Nadine Barth erklärte in ihrer Einführung, dass sie 50 Fotografen gefragt habe "Was ist Schönheit?". Als Antwort stellten die Fotografen jeweils Fotos zur Verfügung. "Wir hatten nicht ein einziges Mal Kate Moss dabei", erinnerte sich Barth. "Natürlich vermissen Sie alle hier Ihren eigenen Partner", scherzte sie mit den amüsierten Gästen.

"Bei den Männern geht es eher um den Charakter, bei Frauen eher um die Zwischentöne", befand sie. Aber das Wichtigste sei Harmonie - von Außen und Innen.

Die Bilder zeigen Porträts, Ganzkörperaufnahmen, Körperteile. Auf den meisten sind(junge) professionelle Modells oder berühmte Schauspieler zu sehen. Sorgfältig in Szene gesetzt, keine Schnappschüsse. "Die Frauen sind doch eher nackt", konstatierte ein Besucher. Teilweise sind die Aufnahmen stark bearbeitet. Die Schönheit des Normalsterblichen kommt praktisch nicht vor. Die Welt auf diesen Fotos ist synthetisch. Man findet solche Motive nicht im Alltag, nicht Samstagmorgens beim Bäcker, man kennt sie nur ausHochglanzmagazinen.

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