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Neuer Online-Marktplatz soll über Werbegemeinschaften laufen

von Alexander Panknin


Symbolfoto: Stadt Salzgitter
Symbolfoto: Stadt Salzgitter Foto: Stadt Salzgitter

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16.05.2017

Salzgitter. Auf Beschluss des Rates hatte die Verwaltung die WIS beauftragt, einen möglichen Partner für die Umsetzung eines Online-Marktplatzes zu finden. Mit dieser Plattform sollte die Wirtschaft in Salzgitter maßgeblich vorangetrieben werden. Nun rudert die Verwaltung zurück.



Eine Analyse hat seitens der WIS stattgefunden und folgende Ergebnisse des vorläufigen Abschlussberichtes können wie folgt zusammengefasst werden:
Für den lokalen Einzelhandel scheint es für eine erfolgreiche Entwicklung unumgänglich zu sein, sich auch in der virtuellen Welt zu präsentieren. Allerdings kann derzeit die tatsächliche Leistungsfähigkeit von Online-Marktplätzen noch nicht beurteilt werden.

Der Einsatz eines „Kümmerers“ durch die WIS wäre notwendig, um den Händlern Unterstützung bei der Einstellung und Pflege des Online-Marktplatzes zu geben. Weiterhin wäre es notwendig, dass das Angebot entsprechend beworben wird, um die potenziellen Kunden zu informieren. Dies seiwiederum mit Kosten verbunden. Ebenso könnten Aufwendungen auf die Einzelhändler durch die Einrichtung der nötigen Voraussetzungen, wie zumBeispielInternetanschluss, entstehen.

Keine Einigung


Es wurden drei verschiedene Anbieter (atalanda, Einkaufshelden ehemals shopping 38 und ebay) von der WIS betrachtet.
Da sich die drei Werbegemeinschaften in Salzgitter (Werbegemeinschaft Salzgitter-Bad e.V., Werbegemeinschaft CityLebenstedt e.V. und Kaufmannschaft Gerbhardshagen) allerdings nicht einig über die Einrichtung eines Online-Marktplatzes sind, konnte noch kein einheitlicher Anbieter gefunden werden. Die Teilnahmebereitschaft der Einzelhändler in Salzgitter ist gespalten. Es gibt sowohl gewisse Nachfragen zum lokalen Online-Marktplatz als auch Händler, die kaum oder kein Interesse am Projekt zeigen.

Eigene Seiten stärken


Die WIS empfiehlt daher, von einer eigenen Internetplattform abzusehen und stattdessen zunächst die Internetseiten der Werbegemeinschaften zu professionalisieren, wobei die WIS unterstützend tätig werden könnte. Zusätzlich sollte die Entwicklung des Projekts Einkaufshelden der TU Braunschweig (regionales Projekt in der Region 38) abgewartet werden, welches durch die WIS weiterhin begleitet wird. Konkrete Kosten hierfür können noch nicht prognostiziert werden.


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