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Neuer Umweltverband beseitigt einen der letzten weißen Flecken


Ein Markenzeichen des VCD sind kreative Aktionen wie hier der Park(ing) Day in Berlin zur Rückeroberung der Straßen durch Fußgänger und Radfahrer. Foto: VCD / Markus Bachmann
Ein Markenzeichen des VCD sind kreative Aktionen wie hier der Park(ing) Day in Berlin zur Rückeroberung der Straßen durch Fußgänger und Radfahrer. Foto: VCD / Markus Bachmann

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26.06.2017

Salzgitter. In Salzgitter ist ein neuer Umweltverband aktiv: der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD). Der VCD arbeitet seit 1986 als gemeinnützige Organisation für eine umwelt- und sozialverträgliche, sichere und gesunde Mobilität. Dabei wird er bundesweit von mehr als 55.000 Mitgliedern und Spendern unterstützt.


„Die Ortsgruppe Salzgitter wurde inzwischen sowohl vom Landes- als auch vom Bundesverband des VCD als offizielle Verbandsgliederung anerkannt“, bestätigte Michael Siano aus Salzgitter-Bad. Er ist nun gemeinsam mit Thomas Schmalstieg aus Engelnstedt örtlicher VCD-Repräsentant. Als ökologischer Verkehrsclub konzentriert sich der VCD nicht allein auf den Autoverkehr inklusive Pannenhilfe, sondern fördert ein sinnvolles Miteinander aller Verkehrsmittel. Daher stehen ebenso Fußgänger, Radfahrer und der Öffentliche Personennahverkehr im Fokus des Verbandes.

Richtig los geht es nach den Sommerferien


„Mit der Ortsgruppe Salzgitter verschwindet für den VCD einer der letzten weißen Flecken auf der Regionskarte“, sagte Siano. Auf dessen Initiative hin hatte der VCD Niedersachsen alle Mitglieder in Salzgitter angeschrieben und im Mai zu einem Gründungstreffen eingeladen. Inzwischen zählt die Ortsgruppe rund ein Dutzend Aktive. Richtig loslegen wird die Gruppe nach den Sommerferien mit der Mitmachaktion „Ökologisch und mobil. Unterwegs. In Salzgitter!“. Dazu können die Salzgitteraner Wünsche und Visionen für ihre Stadt äußern und einreichen. Diese Vorschläge werden anschließend in das „VCD-Mobilitätskonzept 2030“ einfließen.

Schon jetzt lägen aus dem Kreise der VCD-Mitglieder interessante und konkrete Verbesserungsvorschläge für die Verkehrsinfrastruktur der Stadt vor, so Siano weiter. Ganz oben in der Prioritätenliste stünden bessere Taktzeiten und Linienführungen für Busse und Bahnen sowie die Optimierung des Bahnhofs Ringelheim als Verkehrsknotenpunkt.






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