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Neuer und besser: Verjüngung für Johanniter-Fuhrpark in Braunschweig



Neuer und besser: Verjüngung für Johanniter-Fuhrpark

Die Rettungswache Braunschweig bekommt neuen Krankentransport- und neuen Rettungswagen.

Johanniter-Dienststellenleiter Marc Wegner übergibt einen symbolischen Fahrzeugschlüssel an Rettungswachenleiter Sven Kaspersinski. Rettungsassistent Marcel Reis und Notfallsanitäter Dennis Müller freuen sich über ihre neuen fahrenden Arbeitsplätze.
Johanniter-Dienststellenleiter Marc Wegner übergibt einen symbolischen Fahrzeugschlüssel an Rettungswachenleiter Sven Kaspersinski. Rettungsassistent Marcel Reis und Notfallsanitäter Dennis Müller freuen sich über ihre neuen fahrenden Arbeitsplätze. Foto: Johanniter

Braunschweig. Über neue Einsatzfahrzeuge im Doppelpack freuen sich die Braunschweiger Johanniter. Die Rettungswache in der Weststadt hat zwei fabrikneue Mercedes Benz „Sprinter“ für den Einsatz im Braunschweiger Stadtgebiet bekommen. Bis es soweit war, mussten sich die Johanniter jedoch etwas gedulden.



Corona-bedingt kam es zu Lieferengpässen, und so lag zwischen Bestellung und Auslieferung der Autos über ein Jahr. Als die Fahrzeuge dann nun endlich in Braunschweig auf dem Rettungswachen-Hof in der Ludwig-Winter-Straße standen, war die Freude umso größer.

Dass Rettungswagen als Basisfahrzeug einen „Sprinter“ haben, ist gängig. Eine große Neuerung ist jedoch, dass dieses Modell zu einem Krankentransportwagen ausgebaut wurde. „Diese neue Lösung ist ein wirklicher Gewinn für Patientinnen und Patienten und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erklärt Johanniter-Dienststellenleiter Marc Wegner. Im neuen Fahrzeug können Patientinnen und Patienten schonender und komfortabler befördert werden. Und auch für die Rettungskräfte ist der neue Arbeitsplatz in jeglicher Hinsicht eine Verbesserung.



„In dem neuen Krankentransportwagen ist dank einer elektronischen Fahrtrage und einem elektronischen Stuhl mit Hebebühne ein viel schonenderes Arbeiten möglich“, sagt Rettungswachenleiter Sven Kaspersinski. „Wir haben, was Ergonomie betrifft, versucht alles umzusetzen, was geht“, so der Rettungsdienstexperte.

Das Führerhaus bietet auch für sehr große Mitarbeitende ausreichend Platz, um ergonomisch sitzen zu können und auch das Arbeiten im Stehen im Fahrzeug ist für große Retter nun bequem möglich. Am Konzept für den Ausbau des Autos waren der Betriebsarzt, die Mitarbeitervertretung sowie Rettungswachenleitung und Rettungskräfte beteiligt. Die beiden neuen Fahrzeuge ersetzen zwei in die Jahre gekommene Einsatzmittel. Rund 200.000 Kilometer hat ein Blaulichtfahrzeug im Schnitt auf der Uhr, bevor es aus dem Dienst genommen wird. Pro Jahr fahren die Braunschweiger Johanniter rund 9.200 Krankentransport- und Rettungsdiensteinsätze und sind dabei mehr als 173.000 Kilometer unterwegs.


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