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Neuer Wohnraum: Sickte beschließt Grundstückskauf

von Max Förster


Die Samtgemeinde Sickte beschließt den Kauf des Grundstückes an der Schöninger Straße, um dort neuen Wohnraum zu schaffen. Foto: Marc Angerstein
Die Samtgemeinde Sickte beschließt den Kauf des Grundstückes an der Schöninger Straße, um dort neuen Wohnraum zu schaffen. Foto: Marc Angerstein Foto: Marc Angerstein

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22.12.2015




Sickte. Um Unterbringungsmöglichkeiten für etwa 80 bis 100 Flüchtlinge und nachhaltig Wohnraum zu schaffen, plant die Samtgemeinde Sickte die Errichtung von Mehrfamilienhäusern (regionalWolfenbüttel.de berichtete). Mit dem am Donnerstag vom Rat einstimmig beschlossenen Grundstücksankauf an der Schöninger Straße ist nun der Grundstein dafür gelegt worden.

Das Grundstück, das nun vom Landkreis gekauft werden soll, umfasst eine rund 3.700 Quadratmeter große Fläche, die voraussichtlich rund 37,50 Euro pro Quadratmeter kosten werde. "Mit dem einstimmig getroffenen Beschluss ist eine wesentliche Voraussetzung geschaffen, um auf der 3.700 qm umfassenden Fläche an der Schöninger Straße in 2016 mit der Errichtung der Wohnhäuser zu beginnen.", erklärt Michael Waßmann, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste/Bau- und Ordnungswesen in der Samtgemeinde Sickte. Auch ein weiterer Grundstücksstreifen, der zum Teil dem Landkreis und zum Teil der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde zugehörig ist, solle von Sickte erworben werden, um dort Stellplätze und Erschließungsflächen herzustellen, erklärt er weiter.

Was genau soll auf dem Grundstück entstehen?


Geplant sei die Errichtung von zweistöckigen Mehrfamilienhäusern, die bereits altengerecht gebaut werden sollen, um eine wirtschaftliche Nachnutzung zu gewährleisten. Rund 80 bis 100 Flüchtlinge sollen in den Mehrfamilienhäusern insgesamt untergebracht werden. Zudem wolle man auf Qualität setzen, erklärt Michael Waßmann. "Eine qualitätsvolle Wohnbebauung mit hohen Wärmeschutzstandards liegt auch deswegen im Kalkül der Samtgemeindeverwaltung, weil die Investition zwar zunächst teurer, letztlich auf lange Sicht aber wirtschaftlicher ist.", so der Bauamtsleiter. Denn der derzeitige Plan sehe vor, dass der Unterbringung von Flüchtlingen eine Anpassung der Grundrisse folgen soll, um die Wohnungen dann auch am normalen Wohnungsmarkt anbieten zu können, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von der Samtgemeindebürgermeisterin Petra Eickmann-Riedel und Michael Waßmann.


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