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Neufestsetzung des Wasserschutzgebietes der Rappbodetalsperre



Goslar

Neufestsetzung des Wasserschutzgebietes der Rappbodetalsperre

von Alexander Panknin


 Symbolfoto: Alec Pein
Symbolfoto: Alec Pein Foto: Alec Pein

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Goslar. Die Wasserversorger „Elbaue-Ostharz GmbH“ und „Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt“ und der Landkreis Harz planen aktuell die Wasserschutzgebietsverordnung für die Rappbodetalsperre neu festsetzen und dabei das in Niedersachsen liegende Einzugsgebiet mit einbeziehen. Dies geht aus einer aktuellen Vorlage der Verwaltung hervor.



Die Rappbodetalsperre werde seit 1965 betrieben und liefert Trinkwasser bis einschließlich Halle. 1975 wurde ein Wasserschutzgebiet festgesetzt, das aus politischen beziehungsweisegeschichtlichen Gründen den niedersächsischen Bereich ausschloss. Da die Verordnung insbesondere hinsichtlich der verbotenen und beschränkt zulässigen Handlungen veraltet sei, habe sich die Wasserversorger - die Elbaue-Ostharz GmbH und der Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt - sowie der Landkreis Harz die Überarbeitung der Verordnung zur Aufgabe gemacht.

Dabei soll auch das im Landkreis Goslar liegende Einzugsgebiet der Warmen Bode zukünftig mit einbezogen werden. Vor dem Hintergrund, dass die wirtschaftlichen Entwicklungen am Standort Braunlage, insbesondere bei der touristischen Nutzung des Wurmbergs und der möglichen Ansiedlung eines Feriendorfs, nicht eingeschränkt werden beziehungsweise nicht zu Mehrbelastungen führen dürfen, lehnt der Landkreis eine Erweiterung des Schutzgebiets in Niedersachsen ab.



Im Übrigen bezweifele der Landkreis die Zuständigkeit des Landkreises Harz für Festsetzungen in Goslar. Dies geht aus der Vorlage hervor. Zur weiteren Diskussion wird der Antrag am morgigen Dienstag im Bauausschuss vorgebracht.


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