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"Neustart Kultur" - Hilfspaket soll aufgestockt werden



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"Neustart Kultur" - Hilfspaket soll aufgestockt werden

Kulturminister Björn Thümler sieht darin ein wichtiges Signal an die Kulturszene.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Region. Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler begrüßt die Entscheidung des Koalitionsausschusses auf Bundesebene, das Corona-Hilfspaket „Neustart Kultur" um eine weitere Milliarde Euro aufzustocken. Bisher sind in Niedersachsen mehr als 80 Anträge mit einem Mitfinanzierungsbedarf des Landes von über einer Million Euro für die verschiedenen Teilprojekte von Neustart Kultur eingereicht worden. Die Zuwendungsbescheide werden zurzeit erteilt. Die Spannweite der Projekte reicht dabei von technischen Verbesserungen der Lüftungsanlagen in den Einrichtungen bis zu Einzelförderungen von Institutionen und Künstlern. Dies teilt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit.



„Das ist ein wichtiges Signal an die Kulturszene - auch bei uns in Niedersachsen. Deshalb werden wir das Programm weiter gegenfinanzieren. Es ist unser gemeinsames Ziel, die kulturelle Vielfalt in unserem Land über Corona hinwegzuretten. Dafür werden wir weiter alle Anstrengungen unternehmen. Ich kann nur an alle Kulturschaffenden appellieren - schöpft die Möglichkeiten aus. Denn wir brauchen Euch auch in Zukunft", so Thümler. „Wir erwarten in Kürze weitere Details zu den Fördervorgaben des Bundes. Zurzeit gehen wir davon aus, dass unsere Förderrichtlinie auch die Aufstockung von Neustart Kultur umfasst. Dann können wir sofort mit in die Förderung einsteigen." Insgesamt seien für die Kofinanzierung von Neustart Kultur zurzeit 10 Millionen Euro vorgesehen.

Neben der Möglichkeit, mit der Kofinanzierung des Landes von den Bundesprogrammen zu profitieren, laufe in Niedersachsen auch noch das Programm „Niedersachsen dreht auf", mit dem das Land die Vitalisierung der gesamten niedersächsischen Kulturszene in der schwierigen Zeit der Pandemie unterstützt. Auch hierfür seien derzeit insgesamt rund 10 Millionen Euro vorgesehen.


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