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Gifhorn: Tränkedammbrücke ab sofort komplett gesperrt



Gifhorn

Nicht mehr sicher: Tränkedammbrücke ab sofort komplett gesperrt

Die Stadt Gifhorn plant einen Neubau. Solange müssen Fußgänger und Radfahrer die Brücke Platendorfer Straße in Gamsen nutzen.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Alexander Dontscheff

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Gifhorn. Die Tränkedammbrücke über die Ise nördlich der Ortsteile Gamsen und Kästorf ist seit 2004 nur noch für Fußgänger und Radfahrer passierbar. Inzwischen hat sich der bauliche Zustand jedoch derart verschlechtert, dass die Brücke ab sofort komplett gesperrt werden muss. Damit ist das Überqueren der Ise an dieser Stelle nicht mehr möglich. Bis ein Ersatzneubau steht, müssen Fußgänger und Radfahrer die Brücke Platendorfer Straße in Gamsen nutzen. Das teilt die Stadt Gifhorn in einer Pressemeldung mit.



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In den politischen Gremien war bereits 2020 darüber berichtet worden, dass der bauliche Zustand der Brücke sehr schlecht und die Bauschäden an allen Bauteilen so erheblich sind, dass eine Instandsetzung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht mehr vertretbar ist. Deshalb plant die Stadt für 2022 einen Ersatzneubau in Zusammenhang mit der Herstellung des Rundweges „Isetal Erlebnispfad“ und hat dafür Fördermittel über das Förderprogramm ZILE (Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung) beantragt. Die Stadt rechnet mit einer Bewilligung im Frühjahr 2022.

Standsicherheit noch einmal erheblich verschlechtert


In 2004 wurde die Brücke bereits teilgesperrt und ist seitdem nur noch für Fußgänger und Radfahrer nutzbar. Bei einer Brückenprüfung im Januar 2020 empfahl das Prüfbüro dann weitere Beschränkungen. Der begehbare Bereich wurde auf 1,5 Meter eingeschränkt und die Brücke bei Hochwasser gesperrt, weil Treibgut die Standsicherheit der Brücke zusätzlich gefährdete. Seit diesem Zeitpunkt nahmen städtische Mitarbeiter die Brücke einmal im Monat in Augenschein. In der jährlichen Prüfung durch das Fachbüro Anfang Dezember 2021 stellte sich heraus, dass sich die Standsicherheit noch einmal erheblich verschlechtert hat. Angesichts der gravierenden Mängel kann die Stadt das Betreten der Brücke nicht länger verantworten.


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