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Nicht mehr so laut und eng: Klinikum Wolfsburg hat neuen MRT



Wolfsburg

Nicht mehr so laut und eng: Klinikum Wolfsburg hat neuen MRT

Die neueste Technologie hat noch weitere Vorteile, von denen auch ambulante Patienten profitieren sollen.

Der neue MRT ist betriebsbereit: Erika Renner, Leitende MTRA, Klinikumsdirektor Wilken Köster,  Klinikumsausschussvorsitzender Ingolf Viereck und Dr. Jürgen Wiens, Chefarzt der Radiologie im Klinikum Wolfsburg (v. li.).
Der neue MRT ist betriebsbereit: Erika Renner, Leitende MTRA, Klinikumsdirektor Wilken Köster, Klinikumsausschussvorsitzender Ingolf Viereck und Dr. Jürgen Wiens, Chefarzt der Radiologie im Klinikum Wolfsburg (v. li.). Foto: Thorsten Eckert

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Wolfsburg. Im Klinikum Wolfsburg ist ab sofort ein neuer, hochmoderner Magnetresonanztomograf (MRT), auch Kernspintomograf genannt, im Einsatz. Das Highend-Gerät ergänzt den bereits vorhandenen MRT. Damit stehen dem Klinikum jetzt zwei moderne Kernspintomografen zur Verfügung, in denen Patienten im Rahmen der Diagnostik untersucht werden können. Das teilt das Klinikum Wolfsburg in einer Pressemitteilung mit.



Eine enge Röhre und laute Geräusche: Manchen Menschen machen die unangenehmen Begleiterscheinungen während einer MRT-Untersuchung zu schaffen. „Mit unserem neuen Hochleistungs-MRT können wir Patienten aus Wolfsburg und Umgebung künftig nicht nur modernste bildgebende Diagnostik bieten. Die Untersuchungen lassen sich dank neuester Technologien auch besonders schonend und angenehm gestalten“, sagt Dr. Jürgen Wiens, Chefarzt der Klinik für bildgebende Diagnostik und interventionelle Radiologie im Klinikum Wolfsburg.

Eine verbesserte Geräuschunterdrückung beispielsweise reduziert laute Klopfgeräusche. Die mit einem Durchmesser von 70 Zentimetern sehr große Tunnelöffnung sowie eine spezielle LED-Beleuchtung verbessern zudem das Raumgefühl und die Atmosphäre während der Untersuchung. „Besonders unsere kleinen Patienten freuen sich, wenn sie die Farben an den Wänden des Untersuchungsraums vorher selbst wählen können, ganz wie sie möchten“, so Dr. Wiens. Dank des breiten Durchmessers fänden auch übergewichtigere Menschen ausreichend Platz und könnten besser untersucht werden.

Kontrastmittel einsparen


Mittels der neuen Technik werden einige Untersuchungen, die bisher oft nur mit Anhalten des Atems möglich waren, deutlich erleichtert. Bei manchen Untersuchungen – zum Beispiel von Blutgefäßen – kann bei extrem hoher Bildqualität auch Kontrastmittel eingespart, in Einzelfällen sogar ganz darauf verzichten werden. Der neue MRT verfügt darüber hinaus über die modernsten Technologien, die zum Teil auch die Dauer von Untersuchungen verkürzen.

Der neue Kernspintomograf und die dafür erforderlichen Umbauten kosteten rund 4 Millionen Euro, hebt der Vorsitzende des Klinikumsausschusses Ingolf Viereck hervor: „Auch in den aktuell finanziell herausfordernden Zeiten investieren wir in Wolfsburg in modernste Medizintechnik und verbessern die Patientenversorgung. Das unterstreicht den hohen Stellenwert, den unser städtisches Klinikum bei Politik und Verwaltung besitzt". Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie leiste das gesamte Team des Klinikums - von den Pflegekräften bis zu den Chefärzten - herausragende Arbeit, so Viereck. Klinikumsdirektor Wilken Köster unterstreicht: „Durch den kontinuierlichen Ausbau der medizinischen Leistungen unseres Klinikums, der gestiegenen Nachfrage nach MRT-Diagnostiken und mit Blick auf den medizinischen Fortschritt, war es für uns wichtig, in einen zweiten MRT zu investieren.“

Auch ambulante Patienten sollen profitieren


Das neue Highend-Gerät kommt nicht nur stationären Patienten des Wolfsburger Klinikums zugute: Aufgrund von Kooperationen sollen auch ambulante Patienten von der hochmodernen Medizintechnik profitieren.


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