Sie sind hier: Region >

Niederlage und vorzeitiger Abpfiff zum Saisonabschluss von Eintracht Braunschweig



Niederlage und vorzeitiger Abpfiff zum Saisonabschluss der Eintracht

Der Platzsturm erfolgte etwas zu früh. Vor dem Anpfiff wurde unter anderem Martin Kobylanski verabschiedet.

von Alexander Dontscheff


Vor dem Anpfiff gab es in der Südkurve eine beeindruckende Choreo.
Vor dem Anpfiff gab es in der Südkurve eine beeindruckende Choreo. Foto: Stefan Stümpel

Braunschweig. Eintracht Braunschweig hat sich mit einer Heimniederlage und einem vorzeitigen Abpfiff aus der 3. Liga verabschiedet. Während die 0:1 Niederlage gegen Viktoria Köln sportlich zu verschmerzen ist, könnte der vorzeitige Platzsturm finanzielle Folgen haben. Der Stimmung waren und sind beide Faktoren aber nicht abträglich.



Lesen Sie auch: Eintracht-Fans legen Autobahnabfahrt lahm


Bereits vor dem Anpfiff wurde es emotional: Sieben Spieler, darunter Publikumsliebling Martin Kobylanski, wurden verabschiedet. Auch Lasse Schlüter verlässt den Verein. Das Spiel selbst verlief dann eher unspektakulär. Trainer Michael Schiele hatte nur auf wenigen Positionen gewechselt, so durften Yari Otto, Enrique Peña Zauner und Danilo Wiebe von Beginn an spielen. Aufgrund des bereits erreichten Aufstiegs der Eintacht und des Klassenerhalts der Viktoria hatte das Spiel dann doch eher Freundschaftsspiel-Charakter. Die Eintracht erspielte sich einige Chancen, die aber nicht genutzt werden konnten.



Koby brachte noch mal Schwung


In der zweiten Hälfte gelang den Kölnern dann durch einen Konter der einzige Treffer des Tages. Dabei hatte Yannik Bangsow, der heute für Jasmin Fejzic ran durfte, zunächst noch parieren können. Durch die Einwechslung von Kobylanski, Benjamin Girth und Sebastian Müller kam noch einmal etwas mehr Schwung in das Angriffsspiel der Löwen, doch der Ball wollte heute einfach nicht ins Tor.


Vor dem Spiel wurden einige Spieler verabschiedet.
Vor dem Spiel wurden einige Spieler verabschiedet. Foto: Stefan Stümpel


Den Eintracht-Fans war es egal. Nachdem es in der ersten Halbzeit bereits ein paar Flitzer gegeben hatte und zwischenzeitlich ein Banner brannte, brachen in der 85. Minute die Dämme. Mehrere hundert Fans stürmten aus der Südkurve in den Innenraum. Die Tore wurden geöffnet. Es stieg auch blaugelber Rauch auf. Nachdem der Schiedsrichter das Spiel zunächst unterbrochen hatte, wurde nach langer Diskussion - auch mit Eintrachts Sportdirektor Peter Vollmann - wieder angepfiffen. Doch anstatt die Zeit nachspielen zu lassen, hatte der Mann in Schwarz ein Einsehen und pfiff vorzeitig ab. Danach wurde nur noch gefeiert.

In der Südkurve gab es Ärger um ein Banner.
In der Südkurve gab es Ärger um ein Banner. Foto: privat


zum Newsfeed