1,2 Tonnen Cannabis beschlagnahmt: Zoll und Polizei gelingt Schlag gegen Drogenbande

Zoll und Polizei haben in einer mehrmonatigen, grenzüberschreitenden Aktion mehr als 1,2 Tonnen Cannabis im Wert von rund 12 Millionen Euro sichergestellt.

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Cannabisverpackungen unter Tarnladung (Archiv)
Cannabisverpackungen unter Tarnladung (Archiv) | Foto: Staatsanwaltschaft Verden via dts Nachrichtenagentur

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Verden. Zoll und Polizei haben in einer mehrmonatigen, grenzüberschreitenden Aktion mehr als 1,2 Tonnen Cannabis im Wert von rund 12 Millionen Euro sichergestellt. Das teilten die Staatsanwaltschaft Verden, das Zollfahndungsamt Hannover und die Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg mit.


Insgesamt wurden acht Tatverdächtige einer deutsch-polnischen Tätergruppierung in Polen festgenommen, die im Verdacht steht, die Drogen auf dem Seeweg von Thailand nach Europa geschmuggelt zu haben. Die Ermittlungen der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift in Oldenburg führten bereits im Mai 2026 zur Identifizierung eines ersten Containers im Hamburger Hafen. Darin waren rund 400 Kilogramm Cannabis versteckt, die in Tarnladungen aus Baumaterial geschmuggelt werden sollten.

Die Beamten stellten die Drogen sicher, ließen den Container aber unter Kontrolle weiter nach Polen transportieren. Bei der Auslieferung in Stettin konnten vier Beschuldigte festgenommen werden, darunter ein Deutscher aus dem Landkreis Diepholz. Trotz des ersten Schlags setzte die Bande ihre Aktivitäten fort.

Noch im Mai entdeckten die Ermittler einen weiteren Container mit rund 800 Kilogramm Cannabis in Hamburg. Auch diese Ladung wurde sichergestellt, der Container anschließend nach Polen weitertransportiert.

Bei der Übernahme am 15. Juni in Posen erfolgten vier weitere Festnahmen. Die Ermittlungen zu weiteren Tatbeteiligten und den Hintergründen des Schmuggels dauern an.


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