Stade. Das niedersächsische Finanzministerium hat eine Großinvestition für das LAVES-Futtermittelinstitut in Stade angekündigt. Verbraucherschutzministerin Miriam Staudte (Grüne) und Finanzminister Gerald Heere (Grüne) teilten am Donnerstag mit, dass das Institut für rund 52 Millionen Euro umfassend saniert werden soll.
Mit der Beauftragung des Landesamtes für Bau und Liegenschaften beginnen nun die konkreten Planungen, erste Arbeiten sollen voraussichtlich im Laufe des kommenden Jahres starten.
Finanzminister Heere verwies auf das "größte Investitions- und Kommunalstärkungspaket der Landesgeschichte" im aktuellen Haushalt. Die Labore des Instituts seien seit Langem sanierungsbedürftig.
Verbraucherschutzministerin Staudte betonte die Bedeutung des Standorts für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette in ganz Deutschland. Das Parlament habe mit der Zustimmung zum Haushaltsplan 2026 den Weg für die Modernisierung bereitet.
Das Futtermittelinstitut Stade ist als Kompetenzzentrum für die Untersuchung und rechtliche Bewertung von Futtermittelproben in Norddeutschland etabliert.
Es beschäftigt 55 Mitarbeiter und untersucht jährlich etwa 4.000 Proben mit rund 20.000 Analysen. Neben niedersächsischen Proben bearbeitet es auch Aufträge aus Bremen und anderen norddeutschen Ländern.
Rund 40 Prozent der in Deutschland hergestellten Mischfuttermittel stammen aus niedersächsischer Produktion.
52 Millionen Euro für Sanierung des Futtermittelinstituts in Stade
Das niedersächsische Finanzministerium hat eine Großinvestition für das LAVES-Futtermittelinstitut in Stade angekündigt.
Euroscheine (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

