Angebliche Geiselnahme am Osnabrücker Westerberg entpuppt sich als Swatting

Die Polizei Osnabrück hat am Sonntagmittag einen Großeinsatz im Stadtteil Westerberg ausgelöst, der sich als sogenanntes Swatting herausstellte.

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Polizei (Archiv)
Polizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Osnabrück. Die Polizei Osnabrück hat am Sonntagmittag einen Großeinsatz im Stadtteil Westerberg ausgelöst, der sich als sogenanntes Swatting herausstellte. Wie die Beamten mitteilten, hatte sich gegen 12.50 Uhr ein Anrufer bei der Polizei gemeldet und behauptet, er sei psychopathisch und halte seine Mutter als Geisel fest.


Er gab an, eine Schusswaffe zu besitzen, und forderte Bargeld und Betäubungsmittel. Während des Gesprächs war auch eine weibliche Stimme zu hören. Die Einsatzkräfte umstellten das Wohnhaus der Mutter.

Kurze Zeit später trat eine 57-jährige Frau aus dem Haus, die als Mutter des mutmaßlichen Anrufers identifiziert werden konnte. Zeitgleich beendete der Anrufer das Telefonat.

Die Mutter gab an, allein im Haus gewesen zu sein, und berichtete, sie habe ihren 17-jährigen Sohn seit mehreren Tagen nicht gesehen. Über den in Ibbenbüren lebenden Vater konnte sie telefonisch Kontakt zu dem Jugendlichen herstellen. Der 17-Jährige begab sich zur Polizeidienststelle Ibbenbüren und erklärte, er habe mit dem Vorfall nichts zu tun. Vielmehr sei seine 18-jährige Ex-Freundin für die Aktion verantwortlich.

Der Einsatz endete gegen 14.50 Uhr. Die Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen einer Geiselnahme laufen.


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