Arbeitslosigkeit in Niedersachsen und Bremen sinkt im September leicht

Die Arbeitslosigkeit in Niedersachsen und im Land Bremen ist im September leicht gesunken.

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Bundesagentur für Arbeit am 30.09.2026
Bundesagentur für Arbeit am 30.09.2026 | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Hannover. Die Arbeitslosigkeit in Niedersachsen und im Land Bremen ist im September leicht gesunken. Das teilte die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mit. In Niedersachsen waren 274.702 Menschen arbeitslos gemeldet, 7.719 Personen weniger als im August und 5.910 Personen mehr als vor einem Jahr.


Die Arbeitslosenquote lag bei 6,1 Prozent und damit 0,2 Prozentpunkte unter dem Vormonatswert; vor einem Jahr hatte sie 6,0 Prozent betragen. Der Rückgang gegenüber August geht zu einem großen Teil auf 15- bis 25-Jährige zurück, die nach Schule oder Ausbildung vorübergehend arbeitslos gemeldet waren und nun eine Ausbildung oder Beschäftigung begonnen haben.

Auch die Arbeitslosigkeit von Ausländern ist zuletzt zurückgegangen. Im Land Bremen waren 42.328 Menschen arbeitslos gemeldet, 1.005 Personen weniger als im August und 1.144 Personen weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 11,2 Prozent und lag 0,3 Prozentpunkte unter dem Vormonatswert; vor einem Jahr hatte sie bei 11,6 Prozent gelegen.

Der Zugang gemeldeter freier Stellen sank in Bremen im September gegenüber dem Vormonat um 7 Prozent, seit Jahresbeginn liegt er aber über dem Vorjahreszeitraum. In Niedersachsen stieg der Zugang gemeldeter freier Stellen dagegen um 4,7 Prozent, vor allem in Sicherheits-, Verkehrs- und Logistikberufen.

BA-Landeschef Johannes Pfeiffer sagte: "Hoffnung macht, dass führende Forschungsinstitute zuletzt ihre Wachstumsprognosen angehoben haben." Der Ausblick für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt scheine sich aufzuhellen. Nach wie vor zeigt sich die Arbeitslosigkeit auf einem relativ hohen Niveau.

Zu den anhaltenden strukturellen Herausforderungen kommt die angespannte weltpolitische Situation; gestiegene Ölpreise und teurere Energie belasten die wirtschaftliche Entwicklung und wirken sich auf Betriebe und private Haushalte aus. Stand Juli waren in Niedersachsen 3.146.500 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 11.900 weniger als im Vormonat und 8.600 mehr als vor einem Jahr.

Die Unterbeschäftigung stieg dort um 1 Prozent auf 330.201 Personen. In Bremen waren 346.600 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 300 weniger als im Vormonat und 300 weniger als vor einem Jahr; die Unterbeschäftigung sank um 1,8 Prozent auf 52.360 Personen.

Die Arbeitslosenquoten reichten in Niedersachsen von 3,3 Prozent im Emsland bis 10,6 Prozent in Wilhelmshaven, in Bremen von 10,6 Prozent in Bremen, Stadt bis 14,0 Prozent in Bremerhaven, Stadt.

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