Hannover. Die Arbeitslosigkeit ist in Niedersachsen und Bremen im März gesunken. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mit.
In Niedersachsen waren 278.573 Menschen arbeitslos gemeldet, 6.357 weniger als im Vormonat, aber 1.932 mehr als vor einem Jahr.
Die Arbeitslosenquote beträgt 6,2 Prozent. In Bremen sank die Zahl der Arbeitslosen auf 42.929, ein Minus von 621 gegenüber Februar und 659 gegenüber dem Vorjahr.
Die Quote liegt dort bei 11,4 Prozent.
Trotz des Rückgangs steht der Arbeitsmarkt weiter unter Druck. Die Arbeitslosigkeit bleibe auf hohem Niveau, hieß es.
Zu den strukturellen Herausforderungen komme die angespannte weltpolitische Lage, insbesondere der Nahostkonflikt. Gestiegene Öl- und Energiepreise belasteten die wirtschaftliche Entwicklung und führten zu einem erneuten Preisschub für Betriebe und private Haushalte.
BA-Landeschef Johannes Pfeiffer betonte, der Arbeitsmarkt erweise sich trotz der Unsicherheiten als stabil.
Dies liege auch an der Unterstützung für Beschäftigte und Betriebe durch Instrumente der Arbeitsagentur. In Niedersachsen wurden im März 13.616 neue freie Stellen gemeldet, in Bremen waren es 1.693. Die sogenannte Unterbeschäftigung, die auch Personen in Qualifizierungsmaßnahmen erfasst, sank in beiden Ländern im Vergleich zum Vorjahr.
Arbeitsmarkt in Niedersachsen und Bremen weiter unter Druck
Die Arbeitslosigkeit ist in Niedersachsen und Bremen im März gesunken.
Arbeitsamt in Aschersleben (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

