Hannover. Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden in Niedersachsen lagen im November 3,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das teilte das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) am Donnerstag mit.
Der Anstieg bewegt sich damit auf einem ähnlichen Niveau wie bereits im August, als ein Plus von 3,1 Prozent verzeichnet wurde.
Besonders stark verteuerten sich im Rohbau die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten mit einem Plus von 8,1 Prozent sowie für Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten mit 7,5 Prozent. Die anteilsstarken Bereiche Beton- und Mauerarbeiten legten mit 2,1 und 1,5 Prozent hingegen nur moderat zu.
Im Ausbaubereich gab es die höchsten Steigerungen bei Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen (+7,8 Prozent) sowie bei Heizanlagen und Verglasungsarbeiten (jeweils +7,2 Prozent).
Über alle Bauwerksarten hinweg verzeichnete der Straßenbau mit einem Plus von 5,2 Prozent den stärksten Preisanstieg. Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden stiegen um 3,6 Prozent, für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung um 3,0 Prozent.
Der Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden lag im November bei 135,6 Punkten, was einer Steigerung von 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat August entspricht.
Baupreise für Wohnungsneubau in Niedersachsen steigen weiter
Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden in Niedersachsen lagen im November 3,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Kransitz | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

